Buga

„Kritik richtet sich nicht an uns“

Organisatoren fordern Differenzierung

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mig
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Nach der Kritik des Umweltforums weist der Geschäftsführer der Bundesgartenschau-Gesellschaft, Michael Schnellbach, darauf hin, dass die Themen getrennt zu betrachten seien. Schnellbach ist der Ansicht, dass sich die Vorwürfe der Natur- und Umweltschützer „überwiegend auf den Grünzug Nordost“ bezögen, und nicht auf die Buga an sich. Darum legt er Wert auf den Hinweis, „dass die Infrastrukturmaßnahmen wie zum Beispiel die Gestaltung der Feudenheimer Au zu einem Landschaftsschutzgebiet oder der Radschnellweg von der Bundesgartenschaugesellschaft im Auftrag der Stadt umgesetzt werden“. Der Buga-Chef folgert daraus: „Die Kritik des Umweltforums und des BUND richten sich nicht an uns.“

Zuvor hatten die beiden Verbände Kritik „an zahlreichen Baumaßnahmen der Buga-Gesellschaft“ geübt. So bemängelten sie etwa die Dimension des Panoramastegs oder die Beschädigungen durch den Bau des Radschnellwegs.

Die Vorsitzende der FDP/MfM-Gemeinderatsfraktion, Birgit Reinemund, erklärte: „Wir teilen die Kritik der Umweltverbände, dass die Buga dem Ziel ,klimaneutrale Buga’ kaum gerecht wird. Die massiven baulichen Eingriffe in das Ökosystem Feudenheimer Au mit erheblicher Bodenverdichtung mit Zerstörung des besonders geschützten Hochgestades für eine Aussichtsplattform schaden dem Landschaftsschutzgebiet nachhaltig.“ 

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