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Wagner-Verband - Künstler spielen für Menschen aus der Ukraine

Konzert hilft geflüchteten Frauen

Von 
Peter W. Ragge
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Renommierte Künstler des Nationaltheaters gestalten am Samstag, 14. Mai, um 17 Uhr das große Benefiz-Konzert für die Ukraine in der Pfingstbergkirche Rheinau, auch bekannt als „Glaskirche“. Arrangiert wird das Konzert vom Richard-Wagner-Verband, der den langjährigen Ersten Konzertmeister des Nationaltheaterorchesters, Robert Frank, ebenso gewonnen hat wie mehrere Sänger.

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Estelle Kruger (hier in „Norma“) singt beim Benefizkonzert. © NT/Christian Kleiner

Robert Frank wird etwa mit Alyana Piroli das Adagio in E-Dur von Mozart und die Meditation aus Thais von Massenet anstimmen. Hinzu kommen mehrere Gesangssolsiten mit beliebten Titeln aus Oper und Operette, etwa Viktorija Kaminskaite mit dem „Lied an den Mond“ aus „Rusalka“ von Dvorak und „Liebe, du Himmel auf Erden“ aus „Paganini“ von Lehar, Jaewon Leo Jung mit „La fleur que tu m’avais jetee aus „Carmen“ von Bizet oder „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ aus „Die Zauberflöte“ von Mozart.

„Eine Art Feuerwehrkasse“

Auch Estelle Kruger steht mit einer Arie aus der „Zauberflöte“ auf dem programm, nämlich „Der Hölle Rachen“, ehe sie das Publikum mit „Mein Herr Marquis“ aus der „Fledermaus“ von Strauss und dem Vilja Lied aus der „Lustigen Witwe“ von Lehar erfreut. Nach einer Lesung von Alexander Wischniewski sorgt Jaewon Leo Jung mit „Nessun Dorma“ aus „Turandot“ von Puccini sicher für ein großartiges Finale. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Der Richard-Wagner-Verband will den Erlös nicht in einen Spendentopf geben, sondern ein konkretes Projekt unterstützen.

So kümmern sich Markus Haass, Chefarzt am Theresienkrankenhaus, und seine Frau Dorothee Bugl-Haass über Oxana Klohr aus Leutershausen und die von ihr gegründete Initiative „Rucksack für den Bunker“ um sechs ukrainische Frauen mit acht Kindern, denen sie mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Das Geld wird eine Art Feuerwehrkasse sein, um Familien, die gerade ankommen und nur das Nötigste mitnehmen konnten, schnell und unbürokratisch über die ersten Hürden hinweg zu helfen“, erläutert Dorothee Bugl-Haass, wobei aber natürlich „alles genau abgerechnet“ werde, betont sie. Platzreservierung für das Konzert unter der Telefonnummer 0621/89 34 17 beim Richard-Wagner-Verband.

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Redaktion Chefreporter

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