Serie Landtagswahl - Klaus Hellmer kandidiert im Mannheimer Norden als Einzelbewerber Klaus Hellmer, Einzelbewerber, Mannheim-Nord: "Als parteiunabhängie Einzelbewerber einbringen"

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Zu Landtagswahl Baden-Württemberg haben wir allen Kandidatinnen und Kandidaten aus den Wahlkreisen Mannheim-Nord und Süd die Gelegenheit gegeben, sich mit Fragebögen den Wählerinnen und Wählern vorzustellen. Die Antworten dokumentieren wir hier, für deren Inhalt sind die Kandidaten verantwortlich.

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Im nördlichen Wahlkreis tritt Klaus Hellmer als Einzelbewerber an. Der Installateurmeister ist 68 und wohnt in Sandhofen.

Warum sollten die Mannheimer Sie in den Landtag wählen?

Klaus Hellmer tritt im Mannheimer Norden als Einzelbewerber an. © Privat

Da ich unter ferner liefen antrete, will ich durch meine Bewerbung besser geeignete Mannheimer dazu anregen, sich als parteiunabhängige Einzelbewerber einzubringen, um mehr Vielfalt zu erreichen und eine Konkurrenz zu den beherrschenden Parteien aufzubauen. Dadurch könnte auch das Wählerinteresse bei uns steigen und Abgeordnete hätten mehr Freiheit, z.B. bei Abstimmungen. Es geht nur noch um Geld und Zahlen, wir ersticken in dieser Stadt bald im Müllaufkommen. Beim Anblick der überquellenden gelben Tonnen in allen Vororten sowie der Verseuchung der landwirtschaftlichen Nutzflächen in Mannheim-Nord frage ich mich, warum sich keine namhafte Partei für die Feststellung der Produktherstellung als Ursache zuständig sieht.

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Was sind die drei wichtigsten Mannheimer Probleme, die Sie von Stuttgart aus lösen wollen?

1. Meine Antworten dazu betreffen nicht nur Mannheim speziell, aber die Auswirkungen bekomme ich hier zu spüren.

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Da ich bestimmt nicht gewählt werde, kann ich nur Vorschläge und Anregungen nach meiner Meinung darstellen: 1. das Bildungssystem zur dualen Form verändern, damit mehr brauchbare junge Leute und Fachkräfte entstehen. Dazu sinnvolle Beschäftigungs- und Freizeitprogramme fördern. Es ist nie zu früh, damit anzufangen. Gleichzeitig (sofort) damit beginnen, den Kindern freien Raum zu schaffen, damit sie von den Computerspielen wegkommen können – viele verkümmern dabei, werden krank und fallen in die soziale Verarmung. Grundlage hierzu die 3 wichtigsten Dinge: Atmung, Ernährung, Bewegung!

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Zur Ernährung: Das Essen in Kitas und Schulen sollte wieder vor Ort in den vorhandenen, zum Teil neuen Kücheneinrichtungen selbst zubereitet und in die deutsche Kultur zurückgeführt werden.

2. Die sozialgesetzliche Vollversorgung zum Nichtstun gesunder junger Menschen reduzieren und für die restliche Unterstützung soziale Gegenleistungen einführen, z.B. Straßenreinigung.

3. Altbausanierungen fördern, damit nicht noch mehr freies Land für Neubaugebiete geopfert wird. In unserer Stadt entstand der Weltmarktführer in Sachen Straßenbaumaschinen. Und wie sehen unsere Straßen aus? Und wo findet man noch Parkplätze?

Was aus Ihrer Ausbildung und Ihrem Beruf hilft Ihnen in der Politik?

Die vielen Gespräche über politische Auswirkungen auf den Durchschnittsbürger während meiner Tätigkeiten: z.B. Steuerlast, Sozialabgaben oder vorenthaltene, aber erarbeitete gesetzliche Sozialleistungen. Seit längerem geht es hauptsächlich um Flüchtlinge und Zuwanderer nach Mannheim und Deutschland. Auch der Mannheimer Immobilienwechsel in andere Kulturen ist ein Thema.

Haben Sie eine Frage an die Landtagswahl-Kandidaten: Dann schreiben Sie uns eine E-Mail! Bitte notieren Sie darin auch, an welche Kandidatin oder Kandidaten sich Ihre Frage richtet.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Meinung zu einem Thema geändert und warum?

Vor 7 Jahren auf dem Maimarkt. Als ich vor einem chinesischen Handarbeitsstand meine damals falsche Meinung zu den China-Müllqualitäten äußern wollte, kam mir die Chinesin des Standes zuvor mit den Worten: "Wegen euch können wir unsere Luft nicht mehr atmen." In diesem Moment wurde mir bewusst, dass die chinesische Wirtschaft sehr stark von der deutschen Großindustrie gestaltet und geprägt wird. (Gelinde ausgedrückt.) Wie viele Mannheimer sind oder waren beruflich in China?

Wofür haben Sie das letzte Mal an einer Demonstration teilgenommen?

Ich habe mich vor längerem für die Abschaffung von Subventionen für die Massentierhaltung eingesetzt. Wer dafür sein Steueraufkommen aus Gewissensgründen nicht zur Verfügung stellen will, verliert das Recht auf Gewissensfreiheit diesbezüglich. Laut BverfG.

Wer ist Ihr Vorbild und warum?

Das wäre Mahatma Gandhi (bedeutet die große Seele). Wegen seines Wirkens und seiner Aussage: "Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.”

Worauf freuen Sie sich am meisten, sobald die Corona-Lage es wieder erlaubt?

Gemütlich mit der Familie essen gehen und meine Enkel wieder sehen.

Überblick zu den Kandidaten-Fragebögen aus dem Wahlkreis Mannheim-Nord