Kinderbetreuung - Verwaltung schlägt Gemeinderat vor, Eltern Beiträge zurückzuerstatten / Bildungsbürgermeister Grunert erwartet Unterstützung vom Land Kita-Gebühren für Januar sollen erlassen werden

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kako/lia
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Geschlossene Kitas: Eltern sollen deshalb keine Gebühren zahlen © dpa

Im Frühjahr 2020 entschied der Mannheimer Gemeinderat, Eltern, die in den Monaten April, Mai und Juni keine Notbetreuung wahrgenommen hatten, die Gebühren für Kitas, Kindertagespflege und Schulkindbetreuung für diese Monate jeweils zu erlassen. Wie die Stadt mitteilt, schlägt die Verwaltung dem Gemeinderat nun vor, auch mit den Gebühren für den Januar 2021 so zu verfahren. Hierüber werde der Gemeinderat in seiner Sitzung im 2. Februar entscheiden. Demnach will die Stadt Mannheim für den Monat Januar die Elternbeiträge erstatten, wenn der Kita-Platz den gesamten Monat über nicht in Anspruch genommen wurde. Auch freie Träger würden für diese Fälle wieder eine Erstattung bis zur Höhe der kommunalen Gebühren erhalten.

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Laut Bildungsbürgermeister Dirk Grunert erwartet die Stadt, „dass das Land die Kommunen auch in diesem Jahr wieder unterstützt“. Die kommunalen Landesverbände seien diesbezüglich mit dem Land in einer Klärung. Grunert dankt in der Mitteilung den Erzieherinnen und Erziehern und Kindertagespflegekräften „für ihren enormen Einsatz im Rahmen der Notbetreuung“. In der Kindertagespflege werden die Kostenbeiträge analog zum Frühjahr 2020, sofern keine Notbetreuung in Anspruch genommen wird, ausgesetzt.

Notbetreuung läuft weiter

Alle städtischen Kitas bleibenlaut Stadt für die Notbetreuung geöffnet. Diese werde weitgehend im zeitlichen Umfang wie im Regelbetrieb angeboten, lediglich die Betreuung in den Randzeiten werde in allen Kitas um jeweils eine Stunde am Tag eingeschränkt. Die Öffnungszeiten sind somit von 7.30 bis 16 Uhr oder von 8 bis 16.30 Uhr (freitags: 7.30 oder 8 Uhr bis 16 Uhr.

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Eltern, die ihr Kind neu anmelden möchten, müssen dazu eine Arbeitgeberbescheinigung der beruflichen Unabkömmlichkeit bei der Kita einreichen. Für Fragen rund um die Notbetreuung hat die Stadt eine Hotline eingerichtet: 0621/293 56 56, erreichbar werktags von 8 bis 13 Uhr.