Junge Spanierin mit rund 20 Messerstichen getötet

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Mannheim. Rund 20 Mal soll der Täter am 16. August im Mannheimer Stadtteil Rheinau auf die junge Spanierin eingestochen haben: Das hat nach ersten Informationen dieser Zeitung die Obduktion der Leiche ergeben. Tatverdächtig ist ihr Ex-Freund, der nach einem Sprung aus dem fünften Stock in Lebensgefahr schwebte und zunächst nicht befragt werden konnte. 

Der Mann soll vom Balkon im fünften Stock (Gebäude in der Mitte) gesprungen sein. © Caliskan
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Zeugen hatten in der Neuhofer Straße beobachtet, wie der Mann sprang. Als Beamten anschließend dessen Wohnung überprüften, fanden sie die Leiche der jungen Frau. Dabei handelte es sich nach Polizeiangaben um die Ex-Freundin des Mannes, den die Ermittler als dringend tatverdächtig einstufen. Zwei Zeugen erlitten einen Schock. 

Vermutungen, dass auch ein Sexualdelikt begangen worden sein könnte, bestätigten sich nach Informationen dieser Zeitung nicht. 

15 000 Euro Spenden gesammelt

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Um die Kosten für die Beerdigung und Überführung des Opfers zu decken, hatten Arbeitskollegen online einen Spendenaufruf gestartet (wir berichteten). Zahlreiche Menschen spendeten insgesamt 15 000 Euro. „Wir sind sprachlos und dankbar und haben das Geld zusammen“, schrieb die Organisatorin und Geschäftsführerin der Mannheimer Zara-Filiale, Letizia Sciascia. Neben unzähligen kleinen Geldbeträgen hat es auch eine anonyme Spende von 2000 Euro gegeben. (red) 

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