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Infektionsgeschehen in der Region

Inzidenzen in Mannheim und Heidelberg nehmen ab - mehr als 100 neue Corona-Fälle im Kreis

Von 
Kai Plösser
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Proben für einen PCR-Test werden von einem Mitarbeiter in einem Corona-Testzentrum verpackt. © Sina Schuldt

Rhein-Neckar. Mit 58 vermeldeten Fällen hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Mannheim am Dienstag (Stand 16 Uhr) auf insgesamt 18.661 erhöht. Die 7-Tage-Inzidenz sank - bezogen auf die täglich von der Stadt veröffentlichten Zahlen - deutlich auf 110,1. Am Montag hatte der Wert bei 123,6 gelegen. Im Wochenvergleich sank die Inzidenz ebenfalls. Am Dienstag vor sieben Tagen belief sich die Zahl auf 139,7.

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Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus blieb nach Zahlen der Stadt unverändert. Somit sind weiterhin 308 Verstorbene bekannt. Als genesen von der Krankheit gelten 17.000 Personen. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell bekannten aktiven Fälle auf 1353. Am Montag lag der Wert bei 1.317.

LGA-Werte für die Region

Der Inzidenzwert in Mannheim ging nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) vom Dienstag (Stand 16 Uhr) mit 58 in die Statistik aufgenommenen neuen Infizierten (insgesamt nun 18.708 Fälle) innerhalb eines Tages auf 112,7 zurück. Am Montag lag die Inzidenz nach LGA-Werten bei 127,5. Binnen sieben Tagen ging der Wert ebenfalls zurück. Am Montag vor einer Woche belief sich die Zahl auf 142,7. 

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Im Rhein-Neckar-Kreis erhöhte sich der Inzidenzwert nach den Zahlen des LGA auf  70,8 (Vortag 65,8). Vom Gesundheitsamt wurden 106 Fälle mehr als am Vortag vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 25.383 Fälle im Kreis gibt. In Heidelberg war ein deutlich abnehmbares Infektionsgeschehen mit zwölf weiteren Fällen feststellbar (insgesamt 5.847 Fälle). Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Montag bei 73,1 lag, wurde sie am Dienstag mit einem Wert von 57,3 angegeben.

Strengere Corona-Regeln für Ungeimpfte beschlossen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelten von diesem Donnerstag an in Baden-Württemberg strengere Regeln für Ungeimpfte. Das Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) beschloss im Umlaufverfahren eine neue Corona-Verordnung mit einem dreistufigen Alarmsystem, wie die Landesregierung in Stuttgart mitteilte. Sie stützt sich nicht mehr auf die Sieben-Tages-Inzidenz an Neuinfektionen, sondern auf die Belastung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten.

Nach dem neuen System gilt derzeit die so genannte Basisstufe. Die Warnstufe wird ausgerufen, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder acht von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert wurden. Dann haben Ungeimpfte nur noch mit negativem PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen. Ein Antigentest reicht nicht mehr.

Stufe drei - die Alarmstufe - gilt, sobald 390 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden oder die so genannte Hospitalisierungsinzidenz bei 12 liegt. Dann haben Ungeimpfte gar keinen Zutritt mehr zu Restaurants, Kultur- und Sportveranstaltungen. (dpa)

Infektionsgeschehen im Südwesten

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Südwesten ist gestiegen und lag am Dienstag bei 2,06. Am Montag wurde sie mit 1,94 angeben. Die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen ging im Gegensatz zum Montag um sechs auf 203 zurück. Aktuell sind nach Angaben des LGA landesweit 8,8 Prozent der verfügbaren Intensivbetten belegt. Derzeit werden 101 Patientinnen und Patienten invasiv beatmet. Das sind fünf weniger als am Montag. 

Im gesamten Südwesten ist die Zahl der Corona-Fälle um 1.901 binnen 24 Stunden auf nun insgesamt 560.442 infizierte Personen gestiegen. Damit sank die Inzidenz in Baden-Württemberg auf 83,8. (Stand: 16 Uhr). Am Montag lag der Wert bei 88,8. Die Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegen bei vollständig Geimpften bei 18,2 (Montag 19,5). Bei Personen, die keinen vollständigen Impfschutz haben, wurde der Wert auf 190,4 beziffert (Montag 200,7).

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Vollständig geimpft sind derzeit 61,9 Prozent der Baden-Württemberginnen und Baden-Württemberger. Einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch Instituts 64,6 Prozent der Bevölkerung im Land.

Derzeit sind im Südwesten insgesamt 10.577 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Als genesen gelten inzwischen 525.180 Personen.

Info: Wegen verspätet erfasster und eingerechneter Neuinfizierter kann es bei den Werten des LGA immer wieder zu Abweichungen von den kommunalen Zahlen kommen.

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