AdUnit Billboard
Aktion - Klasse der Karl-Drais-Schule in Heddesheim erfährt in einem Pfitzenmeier-Studio, wie wichtig Bewegung ist

Inklusionsschüler beim Fitnesstraining

Von 
Katja Geiler
Lesedauer: 

Heddesheim. Bewegung ist wichtig, und nach der ganzen Zeit im Lockdown vor Fernseher, Tablet oder Handy umso mehr. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen, bei denen der Schulsport ausgefallen ist, heißt es jetzt, wieder in die Gänge zu kommen. Das Fitnessstudio Pfitzenmeier hatte bereits öfter Aktionen mit Schulklassen organisiert, schon vor Corona. Nun durfte eine Inklusionsklasse der Karl-Drais-Schule in Heddesheim das Studio Neuostheim besuchen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

„Wir möchten die Botschaft, dass Bewegung wichtig ist, an die junge Generation herantragen, wir unterstützen auch Nachwuchssportler. Wir möchten den Schülerinnen und Schülern etwas bieten, da sie im Lockdown zu wenig Bewegung bekamen“, sagte Rolf Boguslawski, Leiter der Pfitzenmeier-Kommunikationsabteilung. „Sport verbindet, zum Beispiel gibt es bei Olympia auch die Paralympics, so dass auch Leute mit Handicap mitmachen können.“

Christina Heller (l.) zeigt den Kindern, wie die Geräte funktionieren. © Katja Geiler

Der Kontakt zur Klasse 7a der Heddesheimer Schule war zustande gekommen, da die Mutter eines Jungen mit Behinderung bei Pfitzenmeier trainiert. „Die Mutter schaute sich während der Corona-Pandemie, als das Studio geschlossen war, unsere Streamings an. Der Sohn war begeistert und hat mitgemacht“, so Haki Kadria, Studioleiter. Als er durch Zufall der Trainerin einmal live begegnete, habe er sich besonders gefreut.

Kurs und Geräte

Für die Sicherheit in Sachen Corona sorgen das Hygienekonzept und die 28 neuen Luftreiniger. „Es ist unser Anliegen, den Kindern einen schönen Tag zu organisieren, sie sollen eine Möglichkeit, sich zu bewegen, außerhalb des Schulsports haben. Außerdem sehen wir uns als Botschafter, Kindern das Thema Fitness nahezubringen“, fügte Kadria hinzu. Auch beruflich könnte sich für Jugendliche etwas auftun, möglich ist ein Studium in Fitness-Ökonomie oder eine kaufmännische Ausbildung.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

„Das ist ein schöner Abschluss des Schuljahres, ein richtiges Event“, sagte Klassenlehrer Manuel Bach, der zusammen mit Sportlehrerin Kirsten Lang die knapp 30-köpfige Schulklasse begleitete. Nach der Ankunft und dem Umziehen wurde die Klasse aufgeteilt, die erste Gruppe machte einen Kurs mit, die zweite ging an die Geräte, danach wurde getauscht.

Zwei Stunden aktiv

„Wir machen an den Geräten ein Zirkeltraining für den ganzen Körper: eine Minute Belastung, eine halbe Minute Pause. Wir nutzen nur Geräte, bei denen man steht, um aus der Sitzposition rauszukommen“, sagte Christina Heller, sportliche Leiterin.

Bei den Kindern kam die Aktion gut an, die Geräte beim Zirkeltraining standen zwei Stunden lang nicht still.

Freie Autorin Ich arbeite hauptsächlich für die Redaktion Ludwigshafen, bin aber auch zwischendurch in Mannheim unterwegs. Am liebsten schreibe ich über kulturelle Events wie Lesungen, Theaterstücke oder Konzerte. Auch wenn es um Tiere geht, bin ich gerne mit dabei, ich habe einen Hund und einen Hasen. Außerdem bin ich ein großer Sixties-Fan und führe auf Instagram einen Vintage-Blog unter miss_marble_arch.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1