„Ein Hoch auf Hier“

„Hoch auf Hier“: Manchmal männermordend

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see (Bild: Bennet Ehrle)
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© Bennet Ehrle

Eine schöne und zugleich beängstigende Erinnerung an den Sommer hat uns „MM“-Leser Bennet Ehrle gesendet. Denn ihm ist ein eindrucksvolles Tierchen auf der Schönau vor die Linse gekrabbelt. Er schrieb an die Redaktion, dass seine achtjährige Tochter Jana und er damals im Garten beim Unkraut entfernen eine für ihn „ungewöhnliche Entdeckung“ machten.

Auf dem zu dieser Zeit noch blühenden weißen Schmetterlingsflieder hatte sich ein streng geschütztes Tier niedergelassen: Eine Gottesanbeterin, schreibt Ehrle. Diese steht auf der Roten Liste in Deutschland. Ehrle schreibt, es sei interessant, wie viele Insektenarten hier bei uns „heimisch“ geworden sind. Nach Nabu-Angaben vergrößert die Gottesanbeterin ihr Vorkommen in Deutschland stetig. Dass das Männchen beim Sex manchmal von der hungrigen Insektendame gefressen wird, tut der Verbreitung der Art scheinbar keinen Abbruch. 

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