Nachtbürgermeister - Amtszeit wegen der Coronakrise verlängert / Noch kein Antrag aus der Clubszene für Soforthilfen der Stadt Mannheim Hendrik Meier macht bis Ende des Jahres weiter

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Lor
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Nachtbürgermeister Hendrik Meier im Juli 2019 im „Hagestolz“. © dpa

Mannheims Nachtbürgermeister Hendrik Meier wollte eigentlich im Juli aus dem Amt scheiden. Wegen der Coronakrise und ihren Folgen für die Clubszene bleibt er der Stadt nun jedoch bis Ende des Jahres erhalten. Ab August wird er mit seinem Nachfolger fünf Monate lang im Tandem arbeiten, ehe der 28-Jährige sich endgültig aus seiner Position verabschiedet.

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Dass die Coronakrise den Mannheimer Bars und Clubs einiges abverlangt, weiß Hendrik Meier nur zu gut. „Wir haben zwar noch keine Insolvenzen, aber etliche Betreiber kämpfen“, erklärte der Nachtbürgermeister der Deutschen Presseagentur. Die 9000 Euro umfassende Soforthilfe des Landes für Kleinunternehmer sei bald aufgebraucht, so Meier. Als Ergänzung dazu soll ein Soforthilfeprogramm der Stadt Mannheim den Selbstständigen und Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten unter die Arme greifen. Bislang sei für das zinslose Darlehen aus der klassischen Clubszene jedoch noch kein Antrag eingegangen, heißt es aus dem Rathaus: „Wir wundern uns, denn diese Betriebe würden gut in unser Programm passen.“ Eine neue Idee, um Clubbetreiber über Wasser zu halten, ist das sogenannte „Store-Konzept“. Aktuell unbenutzte Räumlichkeiten sollen dabei vorübergehend etwa in Gründerbüros oder Schallplattenläden umfunktioniert werden. Laut Meier ist diese Überlebens-Variante jedoch noch nicht umgesetzt.

Der Unmut vieler Kleinunternehmer wachse, weil momentan noch jegliche Öffnungsperspektiven fehlten, betonte Meier. Während Restaurants unter Auflagen wieder öffnen dürfen, bleiben die Clubs bis auf Weiteres geschlossen. Deren Betreibern werde einfach zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, sagt Meier: „Viele Bars und Clubs sehen sich benachteiligt.“ 

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