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Betriebe - Städtische Initiative bringt Akteure aus Wirtschaft und Forschung an einen Tisch

Gemeinsam klimaneutral sein

Von 
red
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Gleichzeitig klimaneutral produzieren und wettberwerbsfähig bleiben: Das sind die Ziele der neuen Initiative „Industriestandort Mannheim“. © Stadt Mannheim

Große Industriekonzerne und industrielle Mittelstandsbetriebe in Mannheim stehen vor den Herausforderungen einer klimaneutralen Transformation ihrer Produktion und Wertschöpfung. Mit der Initiative „Industriestandort Mannheim“ verfolgt die Stadt Mannheim laut Pressemitteilung das Ziel, im Schulterschluss von Wirtschaft, Forschung, Kommunalverwaltung und Kommunalpolitik, den klimaneutralen Wandel von Produktion und Wertschöpfung mit konkreten Projekten mit zu gestalten.

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Zum Auftakt der Initiative kamen in der vergangenen Woche die Mannheimer Vorstands- und Geschäftsleitungsvertreter der größten zwölf Konzerne und führende Köpfen aus Wirtschaft, Forschung und Kommunalverwaltung zusammen. Organisiert wurde die Auftaktveranstaltung durch den Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt, der federführend die Initiative koordiniert.

Neben Oberbürgermeister Peter Kurz und Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch waren der städtische Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung, der Fachbereich Klima, Natur, Umwelt sowie die Geschäftsstelle „Local Green Deal“ der Stadt bei dem Treffen vertreten. Vonseiten der Unternehmen nahmen John Deere, BASF Ludwigshafen, Roche, Hitachi ABB Power Grids, Evobus, MVV, der Landeshafen Mannheim, Caterpillar Energy Solutions, Mercedes-Benz Werk Mannheim/Daimler, ABB Deutschland, Essity sowie Fuchs Schmierstoffe an dem Gespräch teil. Die Wirtschaftsverbände IG Metall Mannheim, Südwestmetall, die IHK Rhein-Neckar und die Agentur für Arbeit Mannheim beteiligten sich an der Diskussion.

Einen ersten Rahmen zur Sondierung von Verbundprojekten mit dem Ziel einer CO2-neutralen Produktion und Wertschöpfung bilden die Themenfelder Produktionstechnologie, standortnahe Energieversorgungssicherheit, „Smart Building“ oder Gebäudetechnik mit intelligenter Gebäudeautomation, Wasserstofftechnologien, Fachkräftegewinnung und Zukunftsperspektiven für Arbeitnehmende, Verbundvorhaben mit Hochschulen sowie Kreislaufwirtschaft.

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Leuchtturmprojekte geplant

Die Teilnehmenden waren sich einig, konkrete Projekte umsetzen zu wollen. Diese sollen sowohl Leuchtturmcharakter im Sinne des Klimaschutzes haben, als auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Mannheim sichern und ausbauen. Zur Anbindung des industriellen Mittelstandes an die Initiative sagte die Industrie- und Handelskammer ihre Unterstützung zu. Zudem wurde der Arbeitsplatzerhalt als wichtiges Thema genannt.

Im nächsten Schritt möchte die Wirtschaftsförderung Gespräche mit den einzelnen Unternehmen führen, um daraus konkrete Projektverbünde zu organisieren. Dazu gehört auch die gezielte Akquise von Fördermitteln für diese Verbundvorhaben und deren Verstärkung durch einschlägige Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in Bezug auf CO2-Reduktion. 

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