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Geburtstag - FDP-Altstadträtin Elke Wormer wird 75

Für Mieter bleibt sie gerne aktiv

Von 
Peter W. Ragge
Lesedauer: 
© FDP

Ein Amt bekleidet sie unverändert, und an dem hält sie unbeirrt fest, weil es ihr enorm wichtig ist: Elke Wormer sitzt weiter im Beirat der Vermietungsgenossenschaft Ludwig Frank, schreibt da auch die Protokolle. Denn die ehemalige FDP-Stadträtin, die an diesem Mittwoch ihren 75. Geburtstag feiert, gehörte zu den Kommunalpolitikern und Kommunalpolitikerinnen, die genauso unbeirrt, vehement und letztlich mit Erfolg den 1988 beschlossenen Abriss der Häuser in der Ludwig-Frank-Wohnanlage in der Neckarstadt verhinderten. 1990 wurde die Vermietungsgenossenschaft gegründet.

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Wormer kam damals, 1989, gerade neu in den Gemeinderat. Fünf Jahre bildete sie ein – schnell gut eingespieltes – Duo mit der langjährigen liberalen Vorkämpferin Ingeborg Nikitopoulos. Schon 1978 war die Rechtsanwältin und Mutter zweier Kinder in die FDP eingetreten. In Bayern zwar geboren, aber in der Quadratestadt aufgewachsen und im Kurpfalz-Gymnasium zur Schule gegangen, studierte sie ab 1967 in Mannheim und Heidelberg die Rechte, ließ sich 1975 als Anwältin nieder. Der Kampf gegen Bürokratie und ausufernde Verschuldung sowie für Bürgerrechte waren ihre Motivation, auch der Erhalt einer vielfältigen Kultur. Für das Frauenhaus sowie die Stadtparks setzte sie sich ebenso immer ein.

Liberale Einzelkämpferin

Wormer war zwar immer etwas leiser, zurückhaltender im Auftreten als die (nicht ohne Grund zum Bloomaul gekürte) „Niki“, doch keinesfalls weniger fleißig oder erfolgreich. Ab 1994 musste sie sogar zehn Jahre als FDP-Einzelkämpferin im Gemeinderat die freidemokratische Fahne hochhalten, ehe sie 2004 mit Volker Beisel wieder Verstärkung erhielt. Zehn Jahre bildete sie dann noch mit ihm ein gutes liberales Duo, ehe Wormer 2014 aus völlig freien Stücken auf eine erneute Kandidatur für den Gemeinderat verzichtete. Auch aus ihrer Anwaltskanzlei, in der sie nach der Pensionierung noch gelegentlich Urlaubs- und Krankheitsvertretung gemacht hatte, zog sie sich mittlerweile komplett zurück. Von der Mitarbeit in der Vermietungsgenossenschaft abgesehen ist sie einfach nur gerne Oma. (Bild: FDP)

Redaktion Chefreporter

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