„Jugend forscht“ - Elf Gruppen aus vier Mannheimer Schulen präsentieren bei Regionalwettbewerb Projekte aus Naturwissenschaft und Technik Forschender Nachwuchs präsentiert sich online

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bhr
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Die Siegerinnen des Vorjahrs, Nemea Holme (l.) und Clara Legner vom LFG treten erneut an. © Rittelmann

Als Mitte März 2020 die Nachricht von der Corona-bedingten Absage des „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs kam, waren Clara Legner und Nemea Holme schwer enttäuscht. Sie hatten mit ihrem Zigarettenkippen-Projekt in Nordbaden den ersten Preis erzielt – und die Chance gehabt, durch einen Sieg auf Landesebene ins Bundesfinale einzuziehen. Daraus wurde nichts.

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Jetzt unternehmen die beiden 16-jährigen Schülerinnen des Ludwig-Frank-Gymnasiums mit ihrem inzwischen erweiterten Projekt einen erneuten Versuch – beim diesjährigen Regionalwettbewerb.

Er läuft seit Dienstag beim Patenunternehmen Freudenberg in Weinheim. Die Schülerinnen und Schüler sind allerdings nicht vor Ort, sie stellen sich den Fragen der Juroren bei Online-Videokonferenzen. Am ersten Tag waren Teilnehmende aus den Sparten Technik, Physik, Geo-/Raumwissenschaften und Mathematik/Informatik an der Reihe. An diesem Mittwoch folgt Arbeitswelt, Chemie und Biologie. Und nach den Beratungen der Jury am Donnerstag lädt Freudenberg für 17.30 Uhr zur virtuellen Feierstunde mit Siegerehrung ein.

Mit insgesamt 21 Projekten bei „Jugend forscht“ für die Älteren und 15 weiteren bei „Schüler experimentieren“ für die Jüngeren ist die Zahl der Wettbewerber gegenüber dem Vorjahr fast gleich geblieben. Allerdings treten aus Mannheim statt 19 nur noch neun Gruppen an. Gerade bei LFG und Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG), die traditionell sehr stark vertreten sind, gab es wegen Corona räumliche Probleme bei der Vorbereitung. Gleichwohl sind bei den Jungforschern fünf und bei den Schülern sechs Gruppen am Start. Stark präsent ist das LFG mit vier Gruppen bei „Jugend forscht“, eine Schülerin vertritt das Lessing-Gymnasium. Das GSG stellt bei den Schülern vier Gruppen, das Bach-Gymnasium und das LFG jeweils eine. Anders als 2020 soll es in diesem Jahr auf jeden Fall weitere Wettbewerbsrunden geben. bhr

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Info: Virtuelle Siegerehrung Donnerstag, 17.30 Uhr: bit.ly/3rBcwqT