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Fans feiern Italiens EM-Sieg am Mannheimer Wasserturm

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dpa/dk
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Nach dem Sieg im Elfmeterschießen waren die Fans an den Mannheimer Wasserturm geströmt. © Priebe

Fans der italienischen Fußball-Nationalmannschaft im Südwesten haben den EM-Sieg von Italien friedlich und zum Großteil in Form von Autokorsos gefeiert. Die Polizeipräsidien im Land berichteten am frühen Montagmorgen einstimmig von einer ruhigen Nacht nach dem gewonnenen EM-Endspiel der Italiener gegen England.

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Fußball

Italienische Fans feiern EM-Sieg in Mannheim

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In Mannheim waren nach einer ersten Einschätzung der Polizei etwa 2500 Fans zum Wasserturm geströmt, etwa 300 Fahrzeuge beteiligten sich an einem Autocorso. Wie die Beamten auf Twitter mitteilten, war der Friedrichsring gesperrt, der Straßenbahnverkehr wurde eingestellt. Eine ausführliche Bilanz des Polizeipräsidiums stand aber zunächst noch aus.

In Heilbronn waren nach Angaben eines Polizeisprechers rund 1200 Autos an einem Korso durch die Stadt beteiligt. Auch in anderen Städten wie Ulm und Stuttgart zogen die Menschen demnach in ihren Fahrzeugen durch die Straßen und feierten den EM-Erfolg Italiens ausgelassen, aber ohne größere Zwischenfälle. Vereinzelt sei Pyrotechnik gezündet worden, insgesamt waren im Land bis in die frühen Morgenstunden mehrere tausend Menschen auf den Straßen. Laut Polizei feierten die Menschen in Mannheim bis etwa 2.30 Uhr in der Früh.

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Lokales

Party am Wasserturm: Italienische Fans feiern EM-Sieg gegen England

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Alexander Müller
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Thema : Fussball-EM 2021

  • Nationalmannschaft Versprechen an die Fans

    Der Ort war ideal gewählt. Auf dem im Bau befindlichen DFB-Campus in Frankfurt äußerte sich Hansi Flick zum offiziellen Start als neuer Bundestrainer erstmals zu seinen Plänen und Zielen mit der Fußball-Nationalmannschaft, die nach der vermurksten EM und dem Abschied von Joachim Löw ebenfalls einer Großbaustelle gleicht. Als Hoffnungsträger startete Flick am Sonntag gleich mal mit einem Versprechen an die Fans, die auf einen erfolgreichen Wiederaufbau und eine Renaissance des DFB-Teams möglichst schon bei der WM 2022 in Katar und spätestens bei der Heim-EM im Sommer 2024 hoffen. „Bundestrainer ist für mich eine Verpflichtung, eine Riesenverantwortung. Ich freue mich wahnsinnig darauf. Ich werde wirklich mein Bestes geben, ‘all in’ dafür, dass wir wieder begeisternden Fußball spielen“, sagte der 56-Jährige in einem DFB-Video, das ihn mit Schutzhelm auf dem mindestens 150 Millionen Euro Campus-Gelände des Verbandes in Frankfurt zeigt. „Wir wollen tollen Fußball spielen, die Leute begeistern mit offensivem Fußball“, kündigte der neue Chef an. Sein Vertrag läuft zunächst bis nach dem Heimturnier 2024. Zu Personalien wie Thomas Müller und Mats Hummels äußerte sich Flick noch nicht konkret. dpa {element} {furtherread}

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  • Nationalmannschaft Bierhoff schaut in die Zukunft

    Zum Abschied von Langzeit-Bundestrainer Joachim Löw gab es noch ein letztes Abendessen mit „sehr gedämpfter“ Stimmung. Knapp einen Monat nach dem enttäuschenden EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft schaut Oliver Bierhoff aber wieder nach vorne, weit über die rasch anstehende Weltmeisterschaft 2022 in Katar hinaus. „Ich sehe uns gut gerüstet für 2024“, sagte der Direktor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der „Welt am Sonntag“. Die Nationalmannschaft habe die Fans zuletzt „mehrmals enttäuscht“, räumte Bierhoff ein. Die DFB-Auswahl wolle als Aushängeschild des deutschen Fußballs das Vertrauen aber zurückgewinnen. Mit Hoffnungsträger Hansi Flick – und vielleicht auch mit Thomas Müller und Mats Hummels. „Ich habe von beiden zumindest kein negatives Signal bekommen“, sagte der 53 Jahre alte Bierhoff. „Sie haben sich toll integriert und die Mannschaft bei der EM mit geführt. Ich gehe davon aus, dass sie uns weiterhin zur Verfügung stehen.“ Lob für Müller und Hummels {element} Müller und Hummels haben sich bislang nicht konkret zu ihren Zukunftsplänen in der Nationalmannschaft geäußert. Zuletzt verbreiteten sie fröhliche Bilder aus dem Urlaub. Dass der frühere Bayern-Trainer Flick (56) von Löw übernommen hat, spricht besonders bei Müller für weitere Spiele im DFB-Trikot. {furtherread} „Hansi geht mit einer unheimlichen Vorfreude und Begeisterung an seine Aufgabe. Und diese Begeisterung soll sich auf die Mannschaft, die Fans, auf den gesamten DFB übertragen“, sagte Bierhoff, der mit der Unterschrift des Titelsammlers seine eigene Position stärken konnte. Flicks DFB-Auswahl startet Anfang September in der WM-Qualifikation mit drei Partien gegen Liechtenstein, Armenien und Island in die neue Saison. dpa

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  • Sport Auf Rüge folgt Bitte um Verzeihung

    Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bleibt nach einer Entschuldigung TV-Experte der ARD. Das bestätigte der öffentlich-rechtliche Sender am Freitag. „In den vergangenen Tagen haben umfangreiche Gespräche zwischen der ARD und Bastian Schweinsteiger stattgefunden“, hieß es dazu in einer Mitteilung. Dabei habe Schweinsteiger „erklärt, es tue ihm leid, dass durch seine Social-Media-Aktivitäten während der Halbzeit-Pause der Übertragung vom Viertelfinal-Spiel England – Ukraine im Ersten der Eindruck entstanden ist, er vermische seine Tätigkeit als ARD-Experte mit Werbung für Sponsoren. Dies sei so von ihm nicht beabsichtigt gewesen.“ Zuvor hatte das Erste den Auftritt Schweinsteigers bei der TV-Übertragung von der Europameisterschaft und das Absetzen eines Tweets mit Werbebotschaft zwei Wochen lang geprüft. Mehrfach hatte der bei der EM federführende WDR erklärt, dass er Schweinsteiger und sein Management „um eine Stellungnahme zu dem Vorfall“ gebeten habe. Post mit Schleichwerbung {element} Zudem hatte der Sender nach eigenen Angaben dem ehemaligen Profi „sehr deutlich gemacht, dass die ARD gemäß ihrer Richtlinien keine Form von Schleichwerbung und nicht kenntlich gemachter Produktplatzierung ihrer Protagonisten duldet“. Er hatte „in der Halbzeitpause ohne unsere Kenntnis bei Social Media einen Post im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft“ veröffentlicht, wie der WDR schrieb. {furtherread} Auf Schweinsteigers Account war ein Beitrag mit zwei Bildern zu sehen, eines davon ein Ausschnitt, auf dem die Uhr an seinem Handgelenk im Mittelpunkt stand. Diese war bei der TV-Übertragung auch deutlich zu sehen war. Zudem gab es einen Link zum Hersteller, für die er seit 2019 als Markenbotschafter tätig ist. Beide Seiten sind sich „einig, dass Bastian Schweinsteiger alles dafür tun wird, damit sich ein solcher Vorfall nicht mehr wiederholt“, hieß es seitens der ARD. „Über den genauen Inhalt der Gespräche wurde Vertraulichkeit vereinbart.“ Der Fußball-Weltmeister von 2014 arbeitet seit 2020 für das Erste. dpa

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