Feudenheimer Au - Buga-Chef Michael Schnellbach und Bernd Schuler, Vorsitzender der Kleingärtner, tauschten sich kontrovers aus Diskussion um Radschnellweg: Am Ende steht die Einladung zum Bier

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Stefan Proetel und Thorsten Langscheid
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Buga-Chef Michael Schnellbach (l.) und Bernd Schuler, Vorsitzender der Kleingärtner, beim Fototermin. © Christoph Blüthner

In der Vergangenheit sprachen sie nur übereinander, aber nicht mehr miteinander. Der „MM“ schaltete Michael Schnellbach und Bernd Schuler deshalb in einer Telefonkonferenz zusammen. Der Buga-Geschäftsführer und der Vorsitzende des Kleingartenvereins Mannheim-Feudenheim nutzten das zum konstruktiven Streiten, Austauschen und nach vorne Schauen.

Der Vorsitzende und der Buga-Geschäftsführer

  • Bernd Schuler ist  52 Jahre alt und Vorsitzender des Kleingartenvereins Mannheim-Feudenheim. Die Vereinsanlage liegt am südlichen Rand der Feudenheimer Au.
  • Er arbeitet als Kraftfahrer beim Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen. Der Eigenbetrieb der Stadt umfasst die Bereiche Grünflächen und Friedhöfe, Entsorgungsbetrieb und Verkehrstechnik, Stadtentwässerung und Straßenunterhalt.
  • Schuler nennt seinen Kleingarten und Reisen als Hobbys.
  • Der Mannheimer hat zwei eigene und zwei mittlerweile erwachsene Kinder mit seiner Lebensgefährtin, außerdem drei Enkel. (stp)
  • Michael Schnellbach wurde 1964 in Heidelberg geboren. Nach der Schulzeit arbeitete er in der Gastronomie, bevor er sein Studium begann und als Diplom-Verwaltungswirt abschloss.
  • Seit 1989 arbeitet Schnellbach bei der Mannheimer Stadtverwaltung. Der Vater zweier Töchter war als Sachbearbeiter, Abteilungs- und schließlich als Fachbereichsleiter in verschiedenen Positionen tätig.
  • Seit 2014 ist er Geschäftsführer der damals gegründeten Mannheimer Bundesgartenschaugesellschaft.
  • Der aktive Rugby-Sportler spielte 16 Jahre lang in der ersten Bundesliga. Er ist Vizepräsident des Deutschen Rugby-Verbands (DRV). (lang)
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Herr Schuler, Herr Schnellbach, der Vertrag zwischen Stadt, Buga-Gesellschaft und Kleingartenverein wurde im November 2018 unterzeichnet. Wenn Sie gedanklich zwei Jahre zurückgehen: Was würden Sie mit dem Wissen und den Erfahrungen von heute anders machen?

Bernd Schuler: Was wir damals unterzeichnet haben, war für uns das Bestmögliche, was herauszuholen war. Es gab Pläne, da war der Verein zu 75 Prozent nicht mehr existent. Die Ersatzgärtenlösung hinter dem Schützenhaus war absolut nicht zufriedenstellend. Die Kündigung, die dann unwirksam war, hat Bewegung in die Sache gebracht.

Aber würden Sie heute etwas anders machen?

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Schuler: Vor dem Hintergrund, dass der Radschnellweg gebaut wird, war es das Beste. Natürlich gab es Widerstand, aber die Tatsache, dass das Gelände städtisch ist, und wir die Kündigung vielleicht ohne Entschädigung bekommen hätten, führte dazu, dass der Verein in Takt bleibt.

Michael Schnellbach: Unsere Hauptaufgabe ist es ja nicht, Kleingärten zu verlegen, sondern 2023 eine Bundesgartenschau zu machen. Bestandteil sollen natürlich auch die Kleingärtner und die Kleingartenvereine sein. Ursprünglich hatte Landschaftsplaner Stephan Lenzen zwei Radwege an der Stelle vorgesehen. Dabei wäre die Kleingartenanlage komplett zur Seite verrückt worden. Dann gab es den Vorschlag mit der 75-Prozent-Lösung, die Herr Schuler gerade erwähnt hat. Uns war immer daran gelegen, eine gemeinsame Lösung zu finden. Wir wissen, dass die Kleingärtner an ihren Gärten hängen. Ich muss Herr Schuler Recht geben: Das Papier, das wir ausgearbeitet haben, war der Kompromiss, den wir gefunden haben, mit dem sich jeder noch offen ins Gesicht schauen konnte. Der Radschnellweg ist Teil des Grünzugs Nordost, mit dessen Herstellung wir von der Stadt beauftragt worden sind und den der Gemeinderat so beschlossen hat. Nun hat der Vertrag leider keinen Bestand mehr, weil das Regierungspräsidium eine andere Auffassung vertritt.

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Beide Seiten betonen, dass der Vertrag die beste Lösung war. Und dennoch wurde zwischenzeitlich sehr viel Porzellan zerdeppert. Das passt nicht zusammen.

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Schnellbach: Ich will Herrn Schuler und seinen Mitarbeitern nicht zu nahe treten, aber es gab schon einige, die haben auf zwei Hochzeiten getanzt. Wir haben mit dem Vorstand etwas vereinbart und dennoch kam immer wieder Störfeuer aus den eigenen Reihen. Die eigene Vereinbarung wurde zum Schluss in Anlehnung an den BUND-Widerspruch torpediert. Wir müssen schon auch mal Anamnese betreiben, wo die Ursache liegt.

Herr Schuler, die Kritik von Herr Schnellbach lautet, Sie haben Ihre Kleingärtner nicht im Griff.

Schuler: Wir haben unsere Kleingärtner schon im Griff. Zu Beginn waren wir von dem Radschnellweg überhaupt nicht begeistert und haben das auch so gesagt. Aber wenn wir Verträge aushandeln, und die Stadt oder Buga-Gesellschaft hat die Genehmigungen nicht, dann weiß ich auch nicht, was ich davon halten soll. Ob dieser Radweg überhaupt genehmigt wird, ist ja auch noch nicht sicher.

Es gibt das Argument, dass das Gemeinwohl an der Stelle mehr zähle als das Einzelinteresse. Also: Radschnellweg schlägt Gartenlaube. Was denken Sie darüber, Herr Schuler?

Schuler: Mir fehlt das Verständnis, dass man funktionierende Natur kaputtmachen möchte – für einen Radweg, der an anderer Stelle genauso gut wäre. Man hätte die bestehenden Wege für weniger Geld sanieren können. Kein Kleingärtner, der seinen Garten aufgeben muss, hat dafür Verständnis.

Schnellbach: Die von der Stadt vorgeschlagene Trassenführung ist die beste und sinnvollste hinsichtlich Sicherheit, Mobilitätskonzept, Kürze, Abbiegevorgänge und so weiter – dafür gibt es Belege, auch von Verkehrsplanungsbüros. Es gab zehn oder elf Varianten, die geprüft wurden. Ich kann jeden Kleingärtner verstehen, der seine Parzelle über Jahrzehnte gepflegt und liebgewonnen hat. Aber tatsächlich errichten wir einen Radschnellweg, der allen 330 000 Bürgern Mannheims und zusätzlich Menschen aus der gesamten Region zur Verfügung stehen wird. Insofern schlagen die 330 000 das Individualinteresse. Das ist ein ganz normaler Zustand in einer sozialen Gesellschaft, zum Beispiel in Baugebieten über Umlegungs- und Enteignungsverfahren. Das ist in der Demokratie ein gangbarer Weg.

Schuler: Unter den damals eingereichten etwa 35 Varianten gab es einige, die die Au überhaupt nicht tangiert hätten. Einem normal denkenden Menschen erschließt sich nicht, warum die, die durch eine Kleingartenanlage führt, die beste sein soll.

Gibt es die Möglichkeit, Ersatz für die Gärten außerhalb des Landschaftsschutzgebietes zu schaffen, zum Beispiel innerhalb der Vereinsanlage?

Schnellbach: Das hängt auch mit der Art der Anlage zusammen. Es gibt welche, die sind bereits im Bebauungsplan nach Baugesetzbuch festgesetzt und haben dementsprechend eine Sonderstellung. Aber in der Feudenheimer Au sind nicht alle Anlagen festgesetzt und haben daher per Gesetz keinen Anspruch auf Ersatzgärten. Im unmittelbaren Umfeld gibt es sehr wenige Flächen, die als Ersatz dienen könnten. Es gibt die Parkplatzfläche des anderen Kleingartenvereins. Innerhalb der Anlage sind wir gerne bereit, zu unterstützen.

Schuler: Wir können in unserer Anlage den Wegfall von zehn oder 15 Gärten nicht kompensieren. Dafür haben wir zu wenig Fläche. Und die Ersatzfläche, die frei wären, das wäre hinter dem Schützenhaus an der Bahnanlage. Das ist ein Gebiet, in das man als Kleingärtner nicht möchte.

Schnellbach: Was übrigens von uns nie vorgeschlagen wurde.

Schuler: Wenn ich das richtig nachvollziehen kann, war das in dem Plan, den Sie uns 2016 in der Anlage vorgestellt haben, so vorgesehen. Einiges sollte auf die Ackerfläche kommen, neben der „Neuen Au“ und diese Flächen waren hinter dem Schützenhaus an der Bahn entlang vorgesehen. Da müsste ich mich jetzt sehr täuschen, wenn das nicht so war.

Schnellbach: Schauen Sie noch einmal nach, Herr Schuler. Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor.

Schuler: Mach ich.

Schnellbach: Das ist tatsächlich der Stand, das muss man fairerweise sagen.

Der Ersatzneubau ist auf dem geplanten Gelände gescheitert, und in der Nähe gibt es keine weitere Fläche. Der Radschnellweg kommt aber trotzdem. Ein ganz schönes Schlamassel, oder?

Schuler: Wir hoffen noch, dass auch der Radweg nicht genehmigt wird. Was sich dann die Stadt wieder einfallen lässt und dem Kind einen anderen Namen gibt, wie jetzt „barrierefreier Zugang“ – auch dann wird es nicht automatisch besser. Wir hoffen, dass alles so belassen wird und sich die Stadt Gedanken macht, wie man das besser machen könnte. Ich bin gespannt, ob sich die Stadt überhaupt einmal bewegt. Es gehen so viele Parolen herum, die uns verunsichern. Wir haben jetzt vier Jahre Planung hinter uns, und unsere Gärtner sind zermürbt. Wenn der Radweg wirklich gebaut wird, liegt der Ball bei der Stadt oder der Buga-Gesellschaft. Die müssen dann sagen, wie es weitergehen könnte. Es müsste mehr kommen als eine Entschädigung nach der Schätzsumme.

Was meinen Sie mit dem Vorwurf, die Stadt ließe sich andere Namen einfallen?

Schuler: Geplant ist ein Radschnellweg, über den erst noch das Regierungspräsidium entscheiden muss. Dann kamen die Ansagen der Stadt, das muss ein barrierefreier Zugang werden. Das hat uns den Eindruck vermittelt, dass man dem Kind einen anderen Namen gibt, um die Pläne noch irgendwie durchzusetzen.

Schnellbach: Nach all der Zeit und Mühe, die wir investiert haben, tut es uns wirklich leid, dass wir keine bessere Lösung gefunden haben. Aber: Das hat nichts mit der Bundesgartenschau zu tun. Barrierefreier Zugang heißt, dass der Zugang in die Au auch barrierefrei sein wird. Die Radschnellwegverbindung ist damit überhaupt nicht in Frage gestellt. Sie wird von einem barrierefreien Fußweg begleitet. Der ist aber kein Ersatz für den Radschnellweg. Da geht es um das Thema Au. Sie soll erlebbar gemacht werden. Diese Maßnahme realisieren wir im Auftrag der Stadt.

Was wäre denn mit der Trassenvariante des Bezirksbeirats?

Schuler: Das wäre eine Alternative, aber das entscheiden andere. Wir hoffen, dass wir da eingebunden werden. Die Entscheidung des Regierungspräsidiums haben wir auch nur aus den Medien erfahren.

Herr Schnellbach, Sie haben den Ball von Herrn Schuler zugepasst bekommen.

Schnellbach: Wir prüfen die vorgeschlagene Alternativtrasse sehr intensiv. Sie wird aber auch Einschnitte am Rand der Anlage bedingen. Die Zahl der Gärten, die in beiden Strecken weg müssen, ist ähnlich hoch. Das Konzept war ja auch, dass wir am Ende keine durchtrennte Anlage gehabt hätten. Wir greifen den Ball auf. Wir haben gerade erst, das werden Sie bestätigen können, Herr Schuler, den Kontakt zu Ihrem Rechtsbeistand gesucht. Mit ihm wollen wir eruieren, was man auch innerhalb der Anlage machen kann. Wie kann man die Gärten, die eventuell auch von der Alternativtrasse betroffen sind, innerhalb der Anlage umlegen? Am Ende des Tages werden einige Gärten entfallen.

Wie viele Gärten müssten der Alternativroute weichen, Herr Schnellbach?

Schnellbach: Zwischen zehn und zwölf, ich kann es aber nicht genau sagen, weil das gerade geprüft wird.

Herr Schnellbach hat gerade das Angebot gemacht, ins Gespräch zu gehen, sich das eine oder andere noch einmal genauer anzuschauen. Haben Sie eine Hoffnung, Herr Schuler, dass die Dinge so ausgehen, wie Sie sich das erhoffen?

Schuler: Es ist klar, dass wir weiter hoffen. Es geht um einige Gärtner, um Natur, um lieb gewonnene Dinge. Da ist viel Emotion dabei. Wir hoffen, dass es gar keine Gärten betrifft oder so wenig wie möglich. Aber die Gärtner müssen dann auch großzügiger abgefunden werden. Wir sind zu Gesprächen bereit. Nur „gegeneinander“, das geht auch nicht, aber wir müssen für unsere Mitglieder kämpfen.

Wenn man keine Lösung findet für das Dilemma, was man mit den Kleingärten macht, stellt sich die Frage, ob es zum Beispiel eine inhaltliche Lösung geben könnte: „Kleingarten 2.0“ oder „Kleingärten der Zukunft“. Ein solches Projekt könnte vielleicht auch mit dem Landschaftsschutz in Einklang zu bringen sein. Das Nein aus Karlsruhe hatte vielleicht auch damit zu tun, dass man ganz konventionelle Gärten dorthin verpflanzen wollte. Etwas gemeinsam entwickeltes Nachhaltiges, Zukunftsorientiertes könnte eine neue Perspektive eröffnen, an der Stelle doch noch etwas zu machen.

Schuler: Die Planung war, die Gärten ziemlich gleich zu bauen. Ich denke schon, dass wir etwas für die Zukunft hätten aufbauen können. Diese neuen Pläne kann man gerne aufnehmen, wenn man über Ersatzgärten spricht.

Schnellbach: Mit der Idee „Kleingärten 2.0“ rennen Sie bei uns natürlich offene Türen ein. Wir haben ein Team mit jungen, kreativen Mitarbeitern, die so etwas gerne umsetzen würden. In Richtung Bundesgartenschau wäre das ein Vorzeigethema, was uns guttun würde. Wir werden mit Sicherheit, wenn wir das nicht außerhalb können, etwas derartiges auf dem Gartenschaugelände zeigen. Im Rahmen des Kompromisses brauchten wir an der Stelle etwas Vergleichbares mit der bisherigen Anlage – so war es von den Kleingärtnern auch gewünscht. Da war wenig Innovationskraft dabei, ausgenommen die begrünten Dächer. Das Regierungspräsidium würde meiner Meinung nach eher beim Thema Urban Farming mitspielen. Wir hatten ursprünglich mal die Erarbeitung eines neuen Kleingartenkonzeptes für die Au vorgeschlagen. Das ist bei den Vereinen nicht auf allzu große Gegenliebe gestoßen.

Herr Schuler, müssten sich die Vereine da ein bisschen mehr bewegen, mehr Zukunftsorientierung zeigen?

Schuler: Das liegt viel an den Mitgliedern, die einen Kleingarten bewirten, so wie es schon ihre Eltern oder Großeltern gemacht haben. Die haben vielleicht mit solch zukunftsorientierten Dingen nicht so viel am Hut.

Wann haben Sie, Herr Schuler, Herr Schnellbach, eigentlich das letzte Mal telefoniert oder persönlich miteinander gesprochen?

Schuler: Herr Schnellbach, da müssen Sie mir auf die Sprünge helfen. Das ist schon eine ganze Weile her.

Schnellbach: Herr Schuler, ich glaube, das war im Spätsommer 2019. Mein für den ganzen Infrastrukturbereich zuständiger Mitarbeiter führt die Gespräche mit dem Kleingartenverein, da war auch nicht immer der Herr Schuler zwingend dabei, sondern auch Mitglieder seines Vorstandes. Ich glaube sogar, es war im Frühsommer letzten Jahres, dass wir gesprochen haben.

Schuler: Ja, das kommt hin.

Unser Gespräch zeigte, dass Sie trotz aller Differenzen anständig und respektvoll miteinander umgehen. Zeigt das vielleicht, dass man nicht immer alles gleich über die Anwälte klären lassen muss?

Schuler: Das wird die Zukunft zeigen. Die Entscheidung liegt jetzt in Karlsruhe. Ansonsten würde ich mir wünschen, dass die Stadt und die Buga-Gesellschaft ehrlicher mit uns umgeht und uns nicht über Gerüchte verrückt macht und das Ganze etwas professioneller angeht. Der Ball liegt jetzt bei Stadt und Buga für den Fall, dass die Gärten wegfallen. Die Gärtner müssen dann unterstützt werden.

Schnellbach: Professioneller? Ich glaube, professioneller kann man das nicht machen. Wir haben hier viele Planungsrunden mit den Kleingärtnern gehabt, der Verein war unterstützt, es war der Landesverband eingeschaltet, der Kreisverband. Zum Thema Ehrlichkeit habe ich mir und meinen Mitarbeitern nichts vorzuwerfen. Man sollte vielleicht auch darauf achten, dass man nicht jedem Gerücht von anderen Verbänden oder Einzelpersonen hinterherspringt. Wir setzen keine Gerüchte in die Welt. Ich komme aus dem Rugby-Sport. Da geht es auf die Knochen, aber hinterher stehe ich mit meinem Gegner zusammen und trinke ein Bier an der Bar. Genau das will ich mit den Kleingärtnern erreichen: dass wir uns hinterher in die Augen schauen können, dass die Gärtner ihren Beitrag auf der Buga 2023 leisten, dass wir vielleicht in ihrer Anlage etwas als Anschauungsobjekt haben.

Herr Schuler, das Angebot zum Bier steht offensichtlich.

Schuler: Ja. Mit Herrn Schnellbach war so weit immer alles in Ordnung. Ich finde, die Stadt müsste transparenter arbeiten. Die Gemeinderäte wurden nicht über Pläne informiert und wundern sich dann bei uns in der Anlage, wo wir das herhaben, weil ihnen die Information im Gemeinderat nicht mitgeteilt wurde. Auch die Aufsichtsratsmitglieder der Bundesgartenschau wurden nicht über alles informiert. Ich wünsche mir, dass man die Leute mit ins Boot nimmt. Dann kommen auch weniger Gerüchte auf.

Schnellbach: Wir sind auch völlig unzufrieden mit der aktuellen Situation, gerade unsere Mitarbeiter, die viel Herzblut in die Lösung gesteckt haben. Ich würde mich freuen, wenn wir die Kleingärtner auf dem Weg zu unserem großen Ziel mitnehmen könnten. Den persönlichen Kontakt holen wir gerne nach, Herr Schuler, sobald das wieder möglich ist.

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Chefredaktion Ressortleiter Lokales/Regionales und Mitglied der Chefredaktion

Redaktion schreibt als Reporter über Mannheimer Themen

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