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Infektionsgeschehen in der Region

Corona-Lage in Mannheim und Region entspannt sich weiter - Kennwerte im Südwesten steigen

Von 
Kai Plösser
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Abstrichproben von Corona-Tests stehen auf einem Tisch. (Symbolbild) © dpa

Rhein-Neckar. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Mannheim ist über das Wochenende bis zum Montag (Stand 16 Uhr) auf insgesamt 18.899 erhöht. Insgesamt 70 neue Fälle vermeldete die Stadt. Davon entfielen 36 auf Samstag, und jeweils 17 auf Sonntag und Montag. Die 7-Tage-Inzidenz sank - bezogen auf die täglich von der Stadt veröffentlichten Zahlen - auf 95,3. Am Freitag hatte der Wert bei 99,1 gelegen. Im Wochenvergleich sank die Inzidenz deutlich. Am Montag vor sieben Tagen belief sich die Zahl auf 123,6.

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Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich erhöht. Nach den Angaben der Stadt verstarb ein über 50 Jahre alter Mann in einer Mannheimer Klinik. Somit sind nun 310 Verstorbene bekannt. Als genesen von der Krankheit gelten 17.420 Personen. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell bekannten aktiven Fälle auf 1.169. Am Freitag lag der Wert bei 1.333.

LGA-Werte für die Region

Der Inzidenzwert in Mannheim ging nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) vom Montag  (Stand 16 Uhr) mit 14 in die Statistik aufgenommenen neuen Infizierten (insgesamt nun 18.941 Fälle) innerhalb eines Tages auf 96,2 zurück. Am Sonntag lag die Inzidenz nach LGA-Werten bei 98,5. Binnen sieben Tagen ging der Wert ebenfalls zurück. Am Montag vor einer Woche belief sich die Zahl auf 127,5. 

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Im Rhein-Neckar-Kreis ist der Inzidenzwert nach den Zahlen des LGA leicht auf  65,5 gesunken (Vortag 65,8). Vom Gesundheitsamt wurden am Montag sieben Neuinfizierte vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 25.631 Fälle im Kreis gibt. In Heidelberg war ein abnehmbares Infektionsgeschehen mit keinem weiteren Fall feststellbar (insgesamt 5.877 Fälle). Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Sonntag bei 29,0 lag, wurde sie am Montag mit einem Wert von 27,7 angegeben.

Corona-Kennwerte für Baden-Württemberg

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt in Baden-Württemberg ein dreistufiges Alarmsystem. Die Corona-Verordnung stützt sich nicht mehr auf die Sieben-Tages-Inzidenz an Neuinfektionen, sondern auf die Belastung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten. Je nach ausgerufener Warnstufe gelten strengere Regeln für Ungeimpfte. 
  • Nach dem neuen System gilt zunächst die sogenannte Basisstufe.
  • Die Warnstufe wird ausgerufen, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder acht von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert wurden. Dann haben Ungeimpfte nur noch mit negativem PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen. Ein Antigentest reicht nicht mehr.
  • Stufe drei - die Alarmstufe - gilt, sobald 390 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden oder die so genannte Hospitalisierungsinzidenz bei 12 liegt. Dann haben Ungeimpfte gar keinen Zutritt mehr zu Restaurants, Kultur- und Sportveranstaltungen. 

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen von Covid-Patienten liegt in der Regel höher, als sie von der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen wird. Durch einen Meldeverzug liegen die vollständigen Werte oft erst ein bis zwei Wochen später vor. (dpa)

Infektionsgeschehen im Südwesten

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Südwesten ist gestiegen und lag am Montag bei 2,25. Am Sonntag wurde sie mit 2,10 angeben. Die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen erhöhte sich im Gegensatz zum Sonntag um elf auf 200. Aktuell sind nach Angaben des LGA landesweit 8,7 Prozent der verfügbaren Intensivbetten belegt. Derzeit werden 104 Patientinnen und Patienten invasiv beatmet.

Im gesamten Südwesten ist die Zahl der Corona-Fälle um 551 binnen 24 Stunden auf nun insgesamt 567.899 infizierte Personen gestiegen. Damit fiel die Inzidenz in Baden-Württemberg leicht auf 79,10 (Stand: 16 Uhr). Am Sonntag lag der Wert bei 81,0. Die Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegen bei vollständig Geimpften bei 19,2 (Freitag 18,3). Bei Personen, die keinen vollständigen Impfschutz haben, wurde der Wert auf 178,8 beziffert (Freitag 181,5).

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Vollständig geimpft sind derzeit 62,5 Prozent der Baden-Württemberginnen und Baden-Württemberger. Einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch Instituts 65,1 Prozent der Bevölkerung im Land.

Derzeit sind im Südwesten insgesamt 10.661 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Das sind 15 mehr als am Vortag. Als genesen gelten inzwischen 533.525 Personen.

Info: Wegen verspätet erfasster und eingerechneter Neuinfizierter kann es bei den Werten des LGA immer wieder zu Abweichungen von den kommunalen Zahlen kommen.

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