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Hilfsdienste - Diakonie zieht sich aus Bahnhofsmission zurück

Caritas bald alleine Träger

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red/agö
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Die Mitarbeiter der Bahnhofsmission geben Reisehilfe, helfen Menschen in Not und begleiten sogar Kinder auf Reisen. © Christoph Bluethner

Mannheim. Der Caritasverband und das Diakonische Werk Mannheim gehen bei einigen bisher gemeinsamen Diensten künftig getrennte Wege: Zum 1. Januar 2022 übernimmt die Caritas die alleinige Trägerschaft der Mannheimer Bahnhofsmission, die bisher ökumenisch getragen wurde. Auch der ambulante Hospizdienst für Erwachsene geht im Laufe des nächsten Jahres an die Caritas über, wie diese mitteilt. Der ambulante Kinderhospizdienst Clara wird demnach künftig allein von der Diakonie getragen. „Beide Hospizdienste werden aber im ökumenischen Geist fortgeführt“, heißt es.

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Hintergrund der Neuordnung ist laut Mitteilung, dass die hohe finanzielle Belastung durch die Bahnhofsmission für das Diakonische Werk angesichts seiner angespannten Finanzlage nicht mehr tragbar ist.

Vorstand und Aufsichtsrat des Caritasverbandes Mannheim seien sich einig gewesen, den Diakonie-Beitrag komplett zu übernehmen, um die Bahnhofsmission in Mannheim zu erhalten.

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