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Bundesgartenschau: Blumen als Geschenkpapier für Informationen 

Von 
Peter W. Ragge
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Mannheim. Auf „spielerisch, leichte Art“ will die Bundesgartenschau Mannheim 2023 die Themen Klima, Umwelt, Energie und Nahrungssicherung vermitteln. Das kündigte Hanspeter Faas, verantwortlich für das Ausstellungsprogramm, jetzt an.  Man wolle „mit der Schönheit der Pflanzen überzeugen“, aber doch den, wie er sagte, „Lernauftrag“ erfüllen. „Wir machen das, indem wir sehr konsequent gärtnerische Themen mit Informationen verknüpfen“, versprach er. „Solch eine Vielfalt gab es noch auf keiner Gartenschau“, so Faas, der Geschäftsführer der Bundesgartenschau in Heilbronn und Koblenz war und dann eigentlich in Ruhestand gehen wollte. Dann ließ er sich aber doch überzeugen, bei der Umsetzung des Mannheimer Konzepts mitzuwirken. Es wird sich auf das sogenannte Experimentierfeld konzentrieren, die Fläche auf dem Spinelligelände nördlich der U-Halle. Dort soll es 17 Zukunftsgärten von jeweils 100 Quadratmetern geben, die den 17 Nachhaltigkeitszielen der  Vereinten Nationen gewidmet sind - aber „mit spielerischer Leichtigkeit“. Zur Informationsvermittlung habe man zahlreiche Partner aus Verbänden, Institutionen und Hochschulen gewonnen.

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Dennoch werde es genug Pflanzen und Blumen auf dem Gelände geben, versicherte Lydia Frotscher, die für den gärtnerischen Bereich verantwortlich ist. Ein „buntes Band“ solle das „Geschenkpapier“ sein, „das die Informationen ziert“. So sei auf dem Spinelligelände eine Wechselflorfläche von 8500 bis 8800 Quadratmetern vorgesehen.

Buga-Geschäftsführer Michael Schnellbach kündigte an, dass die Bundesgartenschau einen Teil ihres Energieverbrauchs selbst erzeugen wolle - durch Solardächer auf dem Teil der U-Halle, der auch noch nach dem sommerlangen Fest bleiben wird, also 6500 Quadratmetern.

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