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Gesangsklasse Stephanie Kranenfeld tritt bei Matinée auf

Benefiz-Konzert im Mannheimer Schloss für die Frauenhäuser

Von 
Lea Seethaler
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Die Gesangsklasse Krahnenfeld der Musikhochschule gestaltet die Matinée – alle Einnahmen werden an die beiden Frauenhäuser gespendet. © Lucia Hunziker

Mannheim. Besonders in den vergangenen zwei Jahren hat Corona die Situation von Frauen im Hinblick auf häusliche Gewalt verschlechtert. Frauenhäuser waren dabei für viele Frauen ein sicherer Ort. Um „diese wichtigen Einrichtungen für notleidende Frauen in Mannheim zu unterstützen“, haben drei Vereine in Mannheim (Deutscher Frauenring (DFR), KulturEvents Rhein-Neckar sowie Absolventum) ein großes Benefizkonzert für die beiden Mannheimer Frauenhäuser ins Leben gerufen. Das teilte der Frauenring in einer Presseinformation mit.

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Am 3. April um 11 Uhr findet das Konzert in Mannheim statt. Die Gesangsklasse von Stephanie Krahnenfeld von der Musikhochschule Mannheim wird dabei in den Räumen des Schlosses (Aula der Universität) kostenlos auftreten. Die Erlöse gehen an die beiden Frauenhäuser.

Landtagspräsidentin Muhterem Aras übernimmt Schirmherrschaft

Karten gibt es bereits im Vorverkauf (per E-Mail an die Adresse info@kulturevents-rheinneckar.com oder per Telefon unter der Rufnummer 0172 / 7 24 25 69). Karten kosten im Vorverkauf 20 Euro, an der Abendkasse 24 Euro). Ab 10.30 Uhr wird zum Sektempfang in den Katakomben der Uni geladen.

Die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras übernimmt die Schirmherrschaft. Unterstützt wird das Konzert auch von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt. Es werden Vertreterinnen der beiden Frauenhäuser vor Ort sein.

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Die Lage der Frauenhäuser und der Frauenunterstützungssysteme, wie etwa Beratungsstellen, war schon vor der Pandemie aufgrund steigender Zahlen von Gewaltbetroffenen angespannt. Es fehlte an finanzieller Unterstützung oder an Wohnraum für von Gewalt Betroffene. Mit der Pandemie verschärfte sich das Problem noch einmal.

Oft gegen den Willen

Und auch der Krieg in der Ukraine zeigt erneut die besondere Schutzbedürftigkeit von Frauen auf: „Eigentlich würden wir uns natürlich wünschen, dass es keine Frauenhäuser geben müsste. Leider ist aber gerade im Hinblick auf die geflüchteten Frauen aus der Ukraine erneut zu beobachten, dass Frauen in Gefahr sind und von Kriminellen (Männern) schamlos ausgenutzt und wider ihren Willen zu bestimmten Handlungen gezwungen werden“, so die Zweite Vorsitzende des hiesigen Frauenrings, Astrid Teigesser.

Neben „,Null Toleranz’ gegenüber jeglicher Gewalt an Frauen, ob in Familie, Öffentlichkeit oder Kriegshandlungen“, fordert der DFR für Frauen außerdem: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in vergleichbaren Positionen.“

Zudem „gleichberechtigten Zugang zu allen Berufen und allen Karrierewegen.“ Die „versteckte Benachteiligung“ von Frauen durch „gläserne Decken“ müsse aufgedeckt und beseitigt werden, heißt es vom Mannheimer Verein. Erwerbsarbeit und Familie müssten zudem für Frauen und Männer besser vereinbar sein.

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Kartenvorverkauf telefonisch unter 0172/7 24 25 69

Redaktion Redakteurin und Online-Koordinatorin der Mannheimer Lokalredaktion

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