Vortrag - Gräberfeld aus der frühen Kaiserzeit Ausgrabung an römischer Rheingrenze

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red
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Am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, lädt der Mannheimer Altertumsverein zu einem Vortragsabend in den Anna-Reiß-Saal des Museums der Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen (D 5) ein. Zu Gast ist der Archäologe Alexander Heising von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er gibt einen spannenden Einblick in neue Ausgrabungen und Forschungen in den Gräberfeldern von Rheinau-Diersheim. Seit 2015 wird in Rheinau-Diersheim bei Kehl ein frühkaiserzeitliches Gräberfeld ausgegraben. Die Gräber zeigen einen Mix aus provinzialrömischer und germanischer Materialkultur, so dass sich die Frage nach der Identität der Bestatteten stellt.

Vermutlich Sueben bestattet

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Archäologische Hinweise und eine neue Inschrift lassen vermuten, dass es sich hier zum Teil um Sueben handeln könnte. Diese germanische Gruppe hat im 1. Jahrhundert n. Chr. vor der römischen Rheingrenze gesiedelt. Von ihnen leitet sich auch der Begriff „Schwaben“ ab. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe des Mannheimer Altertumsvereins statt. Regelmäßig beleuchten Experten abwechslungsreiche Themen von Regionalgeschichte über Archäologie bis hin zu Kunstgeschichte. Der Eintritt ist frei. red

Info: Termine unter rem-mannheim.de