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"MM"-Wanderung (mit Video)

800 Höhenmeter pro Tag: Auf zur Mannheimer Hütte im Brandnertal

14 Wanderlustige machen sich am 4. August gemeinsam mit „MM“-Chefredakteur Karsten Kammholz auf den Weg zur Mannheimer Hütte im Brandnertal (Vorarlberg). Die Teilnehmenden haben sich bereits kennengelernt.

Von 
Sophia Gehr
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Bei Engelhorn Sports werden die Schwierigkeiten der Route und die Packliste besprochen. © Sophia Gehr

Mannheim/Vorarlberg. Sie sind bereit: 14 Wanderlustige machen sich am 4. August gemeinsam mit „MM“-Chefredakteur Karsten Kammholz auf den Weg zur Mannheimer Hütte im Brandnertal (Vorarlberg). Donnerstags und freitags gilt es, jeweils rund 800 Höhenmeter zu überwinden. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten weiß-blau-weiß markierte Wege. „Das ist eine Markierung aus der Schweiz“, erklärt Hanns-Ulrich Becker beim ersten Kennenlernen der Teilnehmenden im obersten Stockwerk von Engelhorn Sports. „Sie steht für schwere Bergwege und ist nur für erfahrene Geher geeignet.“

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Becker wird die Tour führen. Seit 2005 bietet er beim Deutschen Alpenverein (DAV) Hochgebirgstouren an. Die auf 2679 Meter Höhe gelegene Mannheimer Hütte gehört der Mannheimer Sektion des DAV. „Auf uns warten steile Geröllfelder. Am Leibersteig müssen wir vorsichtig hintereinandergehen“, so Becker.

Teilnehmerin Stefanie Ochotta hat durchaus Respekt vor der Höhe. „Alleine oder nur mit meinem Mann würde ich die Tour nicht machen“, so die 59-Jährige. „Deswegen bin ich sehr froh, dass Profis dabei sind.“ Tipps vom Profi gibt es bereits fürs Packen. Zwei Liter Wasser sollen die Hobbywanderer laut Becker während der Tagesetappen im Rucksack haben. Gleichzeitig gilt: „So wenig mitschleppen wie möglich.“ Becker warnt nicht nur vor den hochalpinen Wegen bis zur Mannheimer Hütte, sondern auch vor dem Wetter.

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„Wenn wir das Auto auf rund 1000 Höhenmetern abgestellt haben, müssen wir die erste Etappe wohl in der Mittagshitze zurücklegen“, sagt der erfahrene Bergführer. Oben am Fuß der Schesaplana habe es dagegen vergangenes Jahr im August ganz plötzlich geschneit.

Blick auf den Bodensee

Sollte das Wetter plötzlich umschlagen, ist der Aufstieg zu gefährlich. „Spielt das Wetter aber mit, bietet die Mannheimer Hütte ihren Besucherinnen und Besuchern die schönsten Sonnenaufgänge und -untergänge“, schwärmt Becker. „Die Schesaplana leuchtet und der Blick reicht bis zum Bodensee.“ Dirk Schwendel hat die Mannheimer Hütte bei einer Tour vor 20 Jahren bereits von Weitem gesehen. „Jetzt mit dem DAV und einem geschulten Bergführer nach oben – in doch recht unwegsames Gelände – zu gehen, war für mich die perfekte Gelegenheit“, sagt er.

Am 4. August geht es von Brand bei Bludenz (Österreich) zur Oberzalimhütte, freitags folgt die Wanderung zur Mannheimer Hütte. Nach dem Abstieg am Samstag zurück zum Ausgangspunkt in Brand fahren die Teilnehmer gemeinsam nach Schruns ins Pure Hotel. Sonntags geht es dann nach dem Frühstück zurück nach Mannheim.

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Redaktion Online-Redakteurin, zudem zuständig für redaktionelle Videos

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