Ost/Wallstadt - Bezirksbeiratssprecher Thorsten Schurse will bessere Anbindung an den Radschnellweg am Wingertsbuckel SPD schlägt Unterführung oder Überführung vor

Von 
Peter Ragge
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Eine Über- oder Unterführung an der Kreuzung Aubuckel/Wingertsbuckel schlägt die SPD im Bezirksbeirat Wallstadt für den neuen Radschnellweg vor. Nur so hätten die Wallstadter und Vogelstängler Radfahrer schnellen Anschluss an die in die Innenstadt führende Strecke.

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Bislang müssen vom Wingertsbuckel Richtung Innenstadt fahrende Radler an dieser Kreuzung an mehreren Ampeln anhalten. Die SPD wollte dies schon mehrfach zum Thema in öffentlichen Sitzungen des Bezirksbeirats machen. Im September wurde dem Gremium von der Verwaltung dazu ein Ortstermin zugesagt. Der kam aber nicht zustande, eine schriftliche Beantwortung der Fragen steht jedoch ebenso aus, wie SPD-Bezirksbeiratssprecher Thorsten Schurse bedauert.

Er reichte daher nun selbst eine Einwendung, wie sich das im Planfeststellungsverfahren nennt, beim Regierungspräsidium ein – denn der Bezirksbeirat als Gremium darf das nicht. Schurse regt an, den neu entstehenden Radschnellweg in Höhe der Einmündung Aubuckel/Wingertsbuckel kreuzungsfrei zu verknüpfen. Damit könnten Radfahrer aus Richtung Wallstadt, Vogelstang und Heddesheim gut weiterkommen. Zugleich schaffe man eine Verbindung zur „Völklinger Achse“, der Allee in Fortsetzung der Völklinger Straße. Sie läuft derzeit quer durch das Spinelli-Kasernenareal und ist nicht nutzbar. Nach der Bundesgartenschau, wenn die Zäune gefallen sind, ist sie aber als Nord-/Süd-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Käfertal-Süd und Feudenheim gedacht.

Nach den Worten von Schurse wäre solch eine Verknüpfung aller Radverkehrsstrecken „ideal“, denn „sie bindet alle bestehenden und denkbaren künftigen Radverkehrsverbindungen bestmöglich an“. Für noch besser halte er einen Rückbau der Straße „Am Aubuckel“ nach Käfertal zwischen Au und Spinelli-Gelände – was der Gemeinderat aber schon abgelehnt hat. pwr