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Ost/Wallstadt - Bezirksbeirat diskutiert Nahverkehr

Minibus „Fips“ ist ausgebucht

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pwr
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Der individuelle Personenbus „fips“ der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV) hat „keine Kapazitäten mehr“, um auf weitere Stadtteile ausgedehnt zu werden. Das erfuhr der Bezirksbeirat Wallstadt vom Tim Neugebauer, Referent für Mobilitätsprojekte der Stadtverwaltung. Die finanziellen Mittel des vom Bund bezuschussten, auf drei Jahre befristeten Projekts reichten nicht aus. Ohnehin sei „Wallstadt recht gut erschlossen“, verwies Neugebauer auf die Stadtbahnlinien 5a und 15 sowie die Buslinie 52.

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SPD-Bezirksbeirätin Christel Spohni hatte sich nach einer Ausweitung auf Wallstadt erkundigt. CDU-Bezirksbeirätin Heidrun Back regte an, zumindest Straßenheim einzubeziehen, wohin es überhaupt keine Nahverkehrsverbindung gebe. „Straßenheim wäre eine interessante Ergänzung“, meinte Neugebauer zwar, sah dafür aber keine Chance.

Vogelstängler zufrieden

Dabei bekamen die Wallstadter Schützenhilfe vom Vogelstängler SPD-Bezirksbeirat Michael Egner. Er sei „absolut zufrieden“ mit „fips“ und nutze ihn oft. „Ich würde es begrüßen, wenn Wallstadt dabei wäre“, kritisierte er die Begrenzung des Angebots auf die Vogelstang, denn gerade Senioren würden sich oft beklagen, dass sie von der Vogelstang nur schwer zum – weit abgelegenen – Friedhof Wallstadt kämen. Skeptischer äußerten sich Horst Blass (FDP) und Bernd Konetschny (CDU), die eine Konkurrenz zum Taxigewerbe befürchteten.

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Bei „fips“ handelt es sich um eine Fortentwicklung des Ruftaxis. Die Elektro-Kleinbusse bieten sechs Plätze. Sie können per App oder, nach Voranmeldung, telefonisch angefordert werden. Mit ihnen kann man dann von der Stadtbahnhaltestelle bis zur Nähe der Wohnungstür die Strecken fahren, die nicht vom Öffentlichen Nahverkehr abgedeckt werden, aber als Fußweg zu weit sind. Eine Fahrt kostet zwei Euro, für Monats-/Jahreskarteninhaber einen Euro. Bislang gibt es „fips“ aber nur in nördlichen und einigen südlichen Vororten. 

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