Mitte/Neckarstadt - Vetter-Stiftung unterstützt CAC

Kulturarbeit im Stadtteil gefördert

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red/aph
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Peter Frankenberg übergibt einen Scheck an Annette-Dorothea Weber. © HVS

Vertreter der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS), an der Spitze Vorstand Peter Frankenberg, begrüßten zwei Repräsentanten des Community Art Center (CAC) Mannheim zu einem freudigen Anlass. Annette-Dorothea Weber, die künstlerische CAC-Leiterin hatte ihre neue Mitarbeiterin Asyenne Herr zum Sitz der Stiftung mitgebracht und erfreut erklärt, dass „seit fast zehn Jahren die Heinrich-Vetter-Stiftung treuer Förderer unserer Einrichtung ist, wofür wir außerordentlich dankbar sind“.

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Für Frankenberg ist Stadtteilkulturarbeit wichtig. Daher hat, wie Antje Geiter erklärte, die Stiftung im Laufe der Zeit rund 200 000 Euro für diese Einrichtung, die in der Neckarstadt (Laurentiusstraße/Ecke Mittelstraße) ein ehemaliges Ladenlokal bespielt, bereitgestellt. Auch in diesem Jahr konnte Frankenberg weitere 30 000 Euro an Annette-Dorothea Weber übergeben.

Dankbar betonte die künstlerische CAC-Leiterin, dass es wertvoll sei, die HVS-Förderung nicht an bestimmte Projekte zu binden. Gerade in Corona-Zeiten mache das spontane Initiativen möglich. Ausgehend vom Programm „Orte der Integration im Quartier“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, war das Community Art Center entstanden. Es wird durch Zuschüsse der öffentlichen Hand, Zuwendungen und Spenden getragen. Den Bewohnern der Neckarstadt-West ist die Einrichtung längst zu einem Ort der Begegnung geworden.

Wenn auch coronabedingt der „normale“ Betrieb drastisch eingeschränkt ist, und die Räume aktuell zur Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung gestellt werden, so bleibt das Ziel, Stadtteilkulturarbeit zu leisten. Sie soll laut CAC an der Lebensrealität der dort Lebenden, Arbeitenden und Lernenden sowie auch der Zuflucht Suchenden anknüpfen. Sie soll aktivieren, mit Kunst unterschiedliche Herkunftskulturen einander näher zu bringen. Die Probleme des Quartiers nicht auszusparen und Angebote für verschiedene Altersgruppen an verschiedenen Orten zu machen und dabei lokale Bildungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften oder Vereine einzubeziehen, das ist Programm.

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„Solche Kooperationen sind für uns als Stiftung sehr wichtig und entsprechen unserer Philosophie“, sagt dazu HVS-Referentin Geiter. Auch künftig will die Heinrich-Vetter-Stiftung die Arbeit des Community Art Center in der Neckarstadt-West fördern.