Süd/Almenhof - Wechsel der Trägerschaft im Kinderheim Caritas übernimmt St. Anton

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scho/juk
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Das Hauptgebäude von St. Anton in der Karl-Blind-Straße. © Daniel Schüßler

Das katholische Kinder- und Jugendheim St. Anton ist zum Jahreswechsel in die Trägerschaft des Caritasverbands Mannheim übergegangen. Das teilten der bisherige Trägerverein und die Caritas jetzt mit. Zuvor wurde St. Anton von dem eigenständigen Verein getragen. Eine enge Kooperation mit dem Caritasverband habe aber lange bestanden.

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„Um St. Anton zukunftssicher aufzustellen, sind umfangreiche Investitionen erforderlich. Das Hauptgebäude in der Karl-Blind-Straße ist baulich veraltet und bietet nicht mehr die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb der Einrichtung“, erläutert Roman Nitsch, Geschäftsführer des Vereins Kinder- und Jugendheim St. Anton. Das mit der Investition verbundene Risiko könne ein „großer und wirtschaftlich solider Träger wie der Caritasverband Mannheim“ leichter tragen als ein kleiner eigenständiger Verein ohne breite Mitgliederbasis, der sich alleine auf eine Einrichtung stützte, so Nitsch. „Wir stellen sicher, dass St. Anton mit gleicher Zielsetzung und mit gleichem Geist wie bisher weitergeführt wird. Es fügt sich sehr gut in unsere Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ein“, ergänzt Regina Hertlein, Vorstandsvorsitzende des Caritasverbands.

Verträge werden weitergeführt

Alle Rechte und Pflichten gingen nun auf den Caritasverband über. Die bestehenden Vertragsverhältnisse würden weitergeführt, der Trägerverein werde aufgelöst, stattdessen solle ein Förderverein gegründet werden. „Wir sind allen dankbar, die sich über die Jahre für St. Anton engagiert haben, insbesondere dem ehrenamtlichen Vorstand“, so Regina Hertlein. In St. Anton arbeiten 60 Mitarbeiter, die 134 Kinder in unterschiedlichen Angeboten betreuen. 26 Kinder leben in den Wohngruppen im Haupthaus bzw. einer Außenwohngruppe, beide auf dem Almenhof. In einer Tagesgruppe und zwei Schülergruppen werden 28 Kinder betreut, die restlichen 80 besuchen einen Hort und eine Kinderkrippe. Darüber hinaus werden 18 Familien im Rahmen von ambulanten Hilfen begleitet. 

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