Landfrauenspende geht an Kinderheim St. Josef Geld für ein Pony gebraucht

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red/scho
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Jürgen Hoffmann (v.l.), Birgit Rinklef und Ingrid Esslinger. © LF

Ost/Käfertal. Bei einer Arbeitstagung der Führungskräfte aus den Ortsvereinen im Restaurant „Rondeau“ in Hockenheim fassten die Landfrauen noch vor dem harten Lockdown den Entschluss, das Kinder- und Jugendheim St. Josef mit 2000 Euro zu unterstützen.

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Birgit Rinklef begrüßte die Frauen sowie Jürgen Hoffmann vom Kinder- und Jugendheim St. Josef in Käfertal, an das die Marmeladenspende vom Weihnachtsmarkt geht. Jürgen Hoffmann, stellvertretender Leiter des Heims, gab den Landfrauen einen kurzen Einblick in die Arbeit des Heims. Das katholische Kinder- und Jugendheim wurde 1851 in Käfertal gegründet und ist somit die älteste bestehende Sozialeinrichtung der Stadt. Aktuell leben hier in verschiedenen stationären Wohngruppen und Wohngemeinschaften circa 120 Kinder und Jugendliche im Haus. Neben dem Haupthaus St. Josef besteht das Mädchenwohnheim St. Agnes, der Campus Flora und die Außenwohngruppe in Altenbach. St. Josef bietet unterschiedliche teilstationäre und ambulante Angebote. Dazu zählt unter anderem die pädagogische und tiergestützte Arbeit mit heimeigenen Ponys, von denen leider eines eingeschläfert werden musste. Ein Teil der Spende wird daher für ein neues Pferd ausgegeben.

Sinnvoller Einsatz

Zu den Angeboten zählen außerdem die systemische Beratung und Therapie im Einzel- und Familiensetting, ein musikpädagogisches Angebot, Wandergruppen, Sportangebote (etwa Boxen oder Volleyball), die Fußball-AG, der Werkraum und ein großer Spielplatz. Die Landfrauen waren davon überzeugt, dass die Spende von 2 000 Euro hier sinnvoll angebracht ist und bedankten sich mit einem herzlichen Applaus bei Hoffmann für seine Ausführungen. Gemäß der Tagesordnung berichtete Annette Renkert dann, dass die Bildungsarbeit 2020 leider wegen der Pandemie nicht im gleichen Umfang wie sonst möglich war, aber es würden dafür viele Onlineseminare angeboten. Sie ermunterte die Ortsvereine zum Durchhalten, die Führungskräfte sollten präsent sein bei den Mitgliedern mit persönlich gehaltenen Rundschreiben oder Onlineseminaren.

Den Kassenbericht legte Hildegard Schulz vor. Es gab keine Beanstandungen, und der Vorstand wurde entlastet. Die Schlussworte sprach Ingrid Esslinger, sie bedankte sich bei den Landfrauen für die wertvolle Arbeit, die diese auch in schwierigen Zeiten leisten. Alle bekamen schließlich als symbolisches Dankeschön einen Kürbis mit einem kleinen Präsent überreicht. 

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