Blaulicht

Panzergranate in Mannheimer Innenstadt kontrolliert gesprengt

Eine am Montagnachmittag bei Bauarbeiten in der Mannheimer Innenstadt gefundene Panzersprenggranate ist am späten Abend durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert gesprengt worden

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sapo/julb
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Die Panzersprenggranate wurde im Bereich der Helbestraße/Friedrichsring entdeckt. © Thomas Tröster

Mannheim. Eine am Montagnachmittag bei Bauarbeiten in der Mannheimer Innenstadt gefundene Panzersprenggranate ist am späten Abend durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert gesprengt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Granate gegen 16.30 Uhr im Bereich der Hebelstraße/Friedrichsring, in der Nähe des Nationaltheaters, entdeckt. Um 23.30 Uhr wurde die Panzersprenggranate nach Angaben der Feuerwehr kontrolliert unschädlich gemacht.

Der Gefahrenbereich wurde in einem Radius von 150 Metern abgesperrt. Der Kampfmittelräumdienst war nach Angaben der Polizei um 20 Uhr eingetroffen. Nahe der Fundstelle wurde ein etwa einen Meter tiefes Loch gegraben. In dieser Vertiefung wurde die Granate für die kontrollierte Sprengung vorbereitet und mit Sand abgedeckt.

Ab 21.30 Uhr mussten rund 800 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Davon Betroffene wurden von der Polizei informiert. Im Kongresszentrum Rosengarten stand ein Betreuungsraum zur Verfügung. Insgesamt nutzten rund 100 Menschen das Angebot.

© Thomas Tröster

Weihnachtsmarkt nicht betroffen

Die Sprengung verursachte laut Polizei keine Beschädigungen im weiteren Umfeld. Gegen 23.30 Uhr beendeten die 30 Feuerwehrleute, 20 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen sowie 60 Polizistinnen und Polizisten den Einsatz.

Im Bereich der Innenstadt kam es aufgrund der Absperrung zu Verkehrsbehinderungen. Vor allem der Autoverkehr sei betroffen gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei. Wie die RNV auf Twitter informierte, konnte der Bereich um die Haltestelle Nationaltheater großflächig nicht befahren werden. Betroffene Linien mussten umgeleitet und getrennt werden. Auf den Fußgängerverkehr, etwa zum Weihnachtsmarkt am Wasserturm, hatte der Fund keine Auswirkungen. Weil der Wasserturm außerhalb des Sicherheitsradius lag, konnte die Eröffnung wie geplant weiter stattfinden.

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