Schriesheim: Im Zehntkeller Siegerehrung für die Weinprämierung Winzergenossenschaft feiert Gewinn des Ehrenpreises

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Gerlinde Gregor

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Wenn am Mittwoch der Mathaisemarkt-Rummel eine Ruhepause einlegt, dann zieht es die Schriesheimer in den Zehntkeller. Denn neben der Krönung der Weinkönigin mit ihren Prinzessinnen gehört auch die Siegerehrung für die Weinprämierung zu den Höhepunkten des Festes.

52 Weine mussten im Vorfeld verkostet werden. Bürgermeister Hansjörg Höfer durfte an diesem Abend gemeinsam mit den Weinhoheiten den Gewinnern die von der Volksbank Neckar-Bergstraße gestifteten Pokale überreichen.

Zeichen für Qualität

Diese Prämierung zeige wieder, die hervorragende Qualität der Spitzenweine, die an der Bergstraße wachsen, betonte Höfer und dankte dem Vorstand der Volksbank Neckar-Bergstraße, Friedrich Ewald, für die Bereitstellung der Pokale, rief die Gewinner auf und übereichte die Siegestrophäen.

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Der Ehrenpreis für die hessische Bergstraße ging an die Freiberger OHG Heppenheim und für die badische an die WG Schriesheim. Einen ersten Preis erhielten Bergsträßer Winzer für Hessen, einen weiteren das Weingut Anton Raffl in Weinheim für Baden. Ein zweiter Preis ging an Peter Jäck, dessen Sohn Max Jäck den Pokal in Empfang nahm. Ebenfalls einen zweiten Preis erhielt Wilhelm Müller aus Schriesheim.

Die Schriesheimer Weinkönigin Katharina I. ging in ihrer Ansprache auf die Tradition ein, während des Mathaisemarktes die regionalen Winzer auszuzeichnen. "Ob hessische oder badische Bergstraße, ob Weingut oder Genossenschaft - jeder gibt sein Bestes und produziert eine Qualität, die sich sehen lassen kann", wandte sie sich an die Produzenten. Die Prämierung sei eine Anerkennung für Mühe und Arbeit, betonte sie. Dieser Wettbewerb komme damit dem Markt, dem Verbraucher und der Qualität zugute.

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Den musikalischen Rahmen des Abends im - nicht voll besetzten - großen Keller gestalteten die "Flamingos" mit volkstümlichen Schlagern, im brechend vollen Probierkeller die T-Band von Wolfgang Amann.