Ost/Feudenheim - Kinderbibeltag in der Epiphanias-Kirche mit Online-Bastelaktion Daniel in der Lego-Löwengrube

Von 
Katja Geiler
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Ein Screenshot vom Online-Gottesdienst mit Lego-Löwen (l.). Pfarrerin Dorothee Löhr erklärt den Mädchen und Jungs die Geschichte von Jona und dem Wal (r.). © Katja Geiler

Der Kinderbibeltag der evangelischen Gemeinde Feudenheim fand in diesem Jahr corona-bedingt in Heimarbeit statt. Alle Kinder, die Lust hatten, teilzunehmen, bekamen eine Szene zu den Propheten Daniel oder Jona zugeteilt, diese stellten sie mit Legosteinen und -figuren nach. Danach gab es sozusagen eine Vernissage in der Epiphaniaskirche mit den 15 gebauten Objekten in Form eines Stationen-Gottesdienstes. Hierbei wurden den wenigen anwesenden Familien die Lego-Werke der Kinder vorgestellt, Pfarrerin Dorothee Löhr erläuterte den biblischen Hintergrund dazu. „Daniel musste nach Babylon ins Exil“, so beginnt die Geschichte.

Episode verfilmt

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Vieles am Kinderbibeltag lief online, die Kinder konnten sich durch einen Link auf der Homepage der Kirche die Geschichte von Daniel und Jona anhören und sich ein kleines Plakat herunterladen, das selbst gestaltet werden konnte, mit aufgeklebtem Bibeltext, einer Schilderung aus der Sicht der Figur und einer eigenen Künstler-Signatur am Ende. Schließlich wurde die Lego-Variante der Geschichte des Daniel auch verfilmt und ist zu sehen und zu hören als Familiengottesdienst auf der Internet-Seite der Evangelischen Gemeinde. Dabei wirkten auch Organistin Claudia Stein und der Kinderkirchenchor unter der Leitung von Florian Wilhelm mit. Alle Elemente wurden getrennt voneinander aufgezeichnet und am Ende zusammengesetzt, dass es ein harmonisches Bild ergibt, fast wie bei Lego selbst. Das bedeutete viel Vorbereitung und technisches Können für die Organisatoren wie Vikar Johannes Vortisch, Yvonne Brunner und Silke Hecht. Letztendlich zeigte die Geschichte des Propheten und Traumdeuters Daniel, dass es immer einen Ausweg gibt, auch wenn die Umstände aussichtslos scheinen.

Stationen gezeigt

Die Kinder durften beim Bauen ihrer Fantasie freien Lauf lassen, so träumt der König Nebukadnezar von einem roten Rennwagen, und das Standbild mit tönernen Füßen hat einen großen, gelben Kopf, den man drehen kann. Auch die bekannteste Szene, Daniel in der Löwengrube, durfte nicht fehlen. „Daniel muss in die Löwengrube, da er sich nicht den Gesetzen des neuen Königs beugt. Daniel fängt an zu singen, und die Löwen werden zahm. Menschen und Tiere sind alle Geschöpfe Gottes“, fügte Pfarrerin Löhr abschließend hinzu.

Auch die Geschichte von Jona und dem Wal schilderte die Pfarrerin anhand der Lego-Stationen den Mädchen und Jungs, allerdings wurde Jona nicht verfilmt. Die Lego-Stationen konnten an den darauffolgenden Sonntagen der offenen Kirche besichtigt werden.

Freie Autorin Ich arbeite hauptsächlich für die Redaktion Ludwigshafen, bin aber auch zwischendurch in Mannheim unterwegs. Am liebsten schreibe ich über kulturelle Events wie Lesungen, Theaterstücke oder Konzerte. Auch wenn es um Tiere geht, bin ich gerne mit dabei, ich habe einen Hund und einen Hasen. Außerdem bin ich ein großer Sixties-Fan und führe auf Instagram einen Vintage-Blog unter miss_marble_arch.