Feudenheim: Chorgemeinschaft Einheit/Flügelrad gibt Flohmärkte an GV Frohsinn ab Bewährtes Konzept an Nachfolger weiter gereicht

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Iris Barnbeck

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Zum letzten Mal lagen Organisation und Durchführung des großen Frühjahrsflohmarktes in der Kulturhalle in den Händen des Gesangvereins "Deutsche Einheit 1874". Seit vier Jahren veranstalten die Feudenheimer Sänger hier jeweils im Frühjahr und im Herbst einen Flohmarkt und darüber hinaus die beiden Kreativmärkte, die den Rahmen für saisonales Kunsthandwerk bilden. Allerdings, so die Vorsitzende Renate Selke, seien vier Märkte im Laufe eines Jahres ein enormer Arbeits- und Zeitaufwand. In Zukunft wolle man kürzertreten.

Personell und organisatorisch sei es für die Chorgemeinschaft Einheit/Flügelrad schwierig, ein solches Pensum auch weiterhin zu leisten, so Selke. Deshalb habe man sich entschlossen, die Durchführung der Flohmärkte an den Gesangverein Frohsinn 1883 zu übertragen. "Wir geben nichts Schlechtes, sondern etwas Gutes ab", versicherte die Erste Vorsitzende und versprach gleichzeitig, dass das gewohnt hohe Niveau des Marktes erhalten bleibe. "Bei uns ist es warm, trocken und sauber", beschrieb sie dabei knapp und präzise die Atmosphäre in der Kulturhalle.

Das wissen sowohl Standbetreiber als auch Besucher zu schätzen. Schon lange sind die knapp 90 Plätze in Halle und Foyer vergeben und waren auch in diesem Frühjahr das Ziel vieler Krempelmarktfans. Sechs Stunden hatten sie Gelegenheit, an den langen Tischreihen und zahlreichen Kleiderständern entlang zu schlendern. Wieder einmal waren die ausschließlich privaten Anbieter fündig geworden beim Durchforsten ihrer heimischen Bücherregale, Kinderzimmer, Geschirr- und Kleiderschränke und sorgten für reich bestückte Tische.

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Hier trennte sich ein Musikfreund von Stücken seiner Plattensammlung, da wechselten Mäntel, Pullis, Hemden und Hosen ihre Besitzer. Lesefreunde stießen beim Durchstöbern der zahlreichen Bücher auf interessante Titel, und manches ausgediente Spielzeug wird in einem anderen Kinderzimmer neue Beachtung finden. Im Foyer wurden Kaffee und Kuchen, heiße Würste und kalte Getränke angeboten. Gegen Ende der Veranstaltung begann bereits der Kartenverkauf für den nächsten Markt im Herbst.

Für die einen bedeutete er das Ende und für die anderen den Anfang. Seite an Seite vergaben die beiden Ersten Vorsitzenden der Gesangvereine, Renate Selke und Gisela Mayer, die heiß begehrten Plätze.