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Blaulicht

Starkregen über Ludwigshafen - zahlreiche Einsätze

Von 
pol / Michael Wiegand / dpa
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265 Meldungen wegen des Starkregens gingen von Dienstagabend, 18.30 Uhr, bis Mitternacht bei der Integrierten Leitstelle Vorderpfalz ein - 84 davon im Stadtgebiet Ludwigshafen. © picture alliance/dpa

Ludwigshafen. Die Telefone in der Integrierten Leitstelle Vorderpfalz haben nach Auskunft der Polizei am Montag ab 18.30 Uhr nicht mehr still gestanden. Im Einzugsgebiet der Leitstelle wurden 265 Einsätze aufgrund des Starkregens binnen kurzer Zeit erfasst und die zuständigen Feuerwehren alarmiert.

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Allein im Stadtgebiet Ludwigshafen waren 84 Einsätze zu verzeichnen. Der Einsatzschwerpunkt befand sich im Stadtteil Ruchheim. Alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Maudach, Oppau und Ruchheim sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr waren dort tätig. 92 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen waren bis Mitternacht damit beschäftigt, vor allem Wasser aus Kellern und Wohnungen zu pumpen, teilt Jan Deubel von der Feuerwehr mit. Ebenso seien umgestürzte Bäume entfernt und angehobene Gullydeckel wieder eingesetzt worden.

Eher ruhig ging es unterdessen für die Polizei zu. Nach Auskunft eines Sprechers wurden die Beamten nur zu einer Handvoll Einsätze gerufen: Zwei Alarmanlagen mussten abgeschaltet werden, ein Autoanhänger hatte sich selbstständig gemacht und einen kleinen Sachschaden verursacht sowie die B271 bei Bad Dürkheim wegen leichter Verschmutzungen durch Schlamm der angrenzenden Weinberge abgesichert werden. Zwischen der Abfahrt Fronhof und Mannheimer Straße waren Steine und Geröll auf die Fahrbahn gespült worden. Die Gefahrenstelle wurde durch die Feuerwehr beseitigt.

Zudem meldete die Polizei in Bad Dürkheim Notrufe bezüglich Hochwasser, vollgelaufener Keller oder Gefahrenstellen im Straßenverkehr. Unter anderem sei es zu einem Bankalarm in Weisenheim am Sand gekommen - wegen eindringendem Regenwasser über das Dach des Gebäudes. 

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Der Gesamtschaden bei allen Vorkommnissen belaufe sich auf weniger als 5000 Euro, so die Polizei abschließend. In Landau ging zudem keine einzige Meldung ein.

Eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erklärte am Dienstagmorgen, dass noch kein Ende des Unwetters in Sicht sei. Zwar sei das aktuelle Unwetter, das sich über Baden-Württemberg und Bayern formiert habe, nun teilweise nach Tschechien gezogen, doch bleibe die Wetterlage komplex. Immer wieder komme es zu neuen Unwetterlagen. Vor allem der Starkregen und die Sturmböen seien weiterhin ein Problem.

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