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Blies-Festival - Jusos fordern Rücktritt / SPD und CDU kontern

Reifenberg erneut im Blickpunkt

Von 
jei
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Ludwigshafen. Das Blies-Festival sorgt weiter für mächtig Gesprächsstoff in Ludwigshafen. Nach der jüngsten Sitzung des Stadtrates, in der es unter anderem um den städtischen Zuschuss von 30 000 Euro für die Neuauflage des Raves 2022 ging, forderten die Jusos den Rücktritt von Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Cornelia Reifenberg (CDU). Diese war 2021 nach Recherchen dieser Redaktion zur Rolle ihres Sohnes bei der Organisation der Veranstaltung in die Kritik geraten. Die Jusos erheben in diesem Kontext Vorwürfe wegen des Umgangs mit Fördergeldern und Vetternwirtschaft.

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Diese Kritik kontern nun sowohl SPD als auch CDU. „Die Forderung der Jusos, dass die Bürgermeisterin zurücktreten solle, ist weder mit Partei noch Fraktion abgesprochen“, so SPD- und Fraktionschef David Guthier. „Unsere Fraktion hat im letzten Jahr hart für die Aufklärung um das Blies-Festival gekämpft. Mit dem Eingeständnis der Fehler seitens der Bürgermeisterin und dem Zugeständnis, künftig anders zu verfahren, ist für die Fraktion das Geschehen restlos aufgeklärt und die Basis für eine künftige vertrauensvolle Zusammenarbeit gegeben.“ Die Aktion der Jusos sei „ärgerlich und der Sache nicht dienlich“.

Als „einfach nur absurd“ bezeichnete CDU-Fraktionschef Peter Uebel den Vorstoß. „Die Erstauflage des Festivals war auch unter schwierigen Pandemie-Bedingungen ein Erfolg.“ Die unwürdige Diskussion um die Förderung des Raves müsse beendet werden. 

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