Pandemie - Stadt hat 4500 Bußgeldverfahren eingeleitet Nur drei Einsprüche

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ott
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Ludwigshafen. Die Verwaltung hat bislang 4500 Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung eingeleitet. „Dagegen sind nur drei Einsprüche eingegangen“, sagte Bereichsleiter Martin Graf. „Dass die Einsichtsfähigkeit der Betroffenen so hoch ist, hat uns positiv überrascht.“ 3200 Verfahren wurden wegen nicht getragener Schutzmasken eingeleitet, 750 wegen Verstößen gegen die Ausgangssperre. In den vergangenen zwei Wochen mussten die Ordnungshüter eine Ansammlung an einem Kiosk und auf einem Fußballplatz auflösen. Neun Personen waren mit Alkohol in der Öffentlichkeit angetroffen worden.

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Nachdem die Ausgangssperre sowie die Maskenpflicht in der Innenstadt aufgehoben worden sind, widmen sich die Kontrolleure einem anderen Corona-Aspekt – der Einhaltung der Quarantäne. Hier gibt es viel zu tun. „50 Prozent der Betroffenen halten sich nicht daran“, so die Erfahrung des Bereichsleiters.