AdUnit Billboard
Pandemie - Anzahl der Infektionen weiter rückläufig

Inzidenz in Ludwigshafen nun bei 100

Von 
sal
Lesedauer: 
© dpa

Ludwigshafen. Die Corona-Infektionslage gibt weiterhin keinen Anlass zu Aktionismus. Am Mittwoch sank die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert von 100. Damit setzt sich der bundesweite Trend sinkender Infektionen fort. Dies schlägt sich auch in den Zahlen nieder, die die Krankenhäuser an das rheinland-pfälzische Landesuntersuchungsamt weitergeben. Sowohl die Anzahl der Patienten in den Hospitälern wie auch die Belegungszahlen der Intensivbetten lassen weiterhin die Einordnung Ludwigshafens in die niedrigste Corona-Warnstufe 1 zu, wenngleich Werte in den meisten anderen Kommunen niedriger sind.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Insofern ist es unbedenklich, dass zwischen Freitag und Sonntag in Ruchheim ein „Kleines Fest der Kultur(en)“ stattfindet. Das Kulturbüro hat den diesjährigen Kultursommer aus Pandemie-Gründen bis zum Jahresende verlängert. „Out of Ruchheim“ heißt es ab Freitag, 18 Uhr, im Garten der Fußgönheimer Straße 27. Ein Picknick und eine Gesprächsrunde sind dort geplant, ehe am Samstag zwischen 11 und 12.30 Uhr ein Trommelworkshop vorgesehen ist, der fünf Euro Eintritt kostet. Am Sonntag, 26. September, musizieren Mezzosopranistin Nathalie Stadler und Pianist Eckhard Stadler ab 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Ruchheim. 

Thema : Coronavirus - aktuelle Entwicklungen im Überblick

  • Baden-Württemberg Maskenpflicht in Schulen ab Montag gelockert - Mannheimer Bürgermeister weist auf Impfangebote hin

    Von diesem Montag an dürfen die 1,5 Millionen Schüler in Baden-Württembergs Schulen wieder durchschnaufen. Das Kultusministerium lockert die Maskenpflicht vom 18. Oktober an in der Basis- und Warnstufe.

    Mehr erfahren
  • Zutrittsverbote für Ungeimpfte In Mannheim viel Zurückhaltung bei neuem 2G-Modell

    In Baden-Württemberg gilt seit Freitag ein neues 2G-Optionsmodell. Eine Umfrage bei Handel, Gastronomie, Kultur und Sport ergab jedoch, dass mit einer Nutzung dieser Möglichkeit wohl nur in wenigen Fällen zu rechnen ist.

    Mehr erfahren
  • Bürstadt Mit 2G-Regel kann wieder mehr Gemeindeleben stattfinden

    Seit Mitte September dürfen in Hessen Veranstalter und private Unternehmen entscheiden, ob bei ihren Veranstaltungen die 3G- oder die 2G-Regel gelten soll. Das bedeutet, sie dürfen festlegen, ob sie nur geimpfte und genesene Besucher einlassen oder auch solche mit einem aktuellen negativen Corona-Test. Auch die Religionsgemeinschaften haben seither diese Entscheidungsmöglichkeit – und die evangelische Kirchengemeinde Bobstadt hat nun für sich entschieden, ihre Kirchentüren nur noch für Geimpfte und Genesene zu öffnen (wir berichteten). Ausnahmen gelten für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sowie für Kinder, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die in der Schule getestet werden, erhalten mit ihrem Testheft Eintritt. {element} Das war keine leichte Entscheidung, wie Daniela Beringer, Vorsitzende des Kirchenvorstands, im Gespräch mit dieser Redaktion berichtet. „Wir haben das Für und Wider sehr genau abgewogen“, sagt sie. Ausschlaggebend war für das Gremium, dass mit dieser Regelung der Kirchenraum wieder wie vorher genutzt werden kann. Kirche sehr klein {furtherread} Die evangelische Kirche in Bobstadt ist recht klein, sie bot während der Corona-Pandemie unter Beachtung der geltenden Abstandsregeln nur 22 Gottesdienstbesuchern Platz. Auch wenn das an vielen Sonntagen ausreicht, war das Gemeindeleben doch sehr eingeschränkt. Normalerweise wird ein Teil des Kirchenraums dauerhaft für die Gemeindearbeit genutzt. Im hinteren Bereich treffen sich üblicherweise die Gruppen und Kreise, oder es tagt dort der Kirchenvorstand. Dies war in den vergangenen Monaten nicht möglich, weil der gesamte Kirchenraum für den Gottesdienst genutzt werden musste, und ein Hin- und Herräumen nicht möglich war. Mit Anwendung der 2G-Regel muss nun kein Abstand mehr eingehalten werden. „So können unsere Angebote wieder stattfinden. Es ist uns wichtig, die Kreise wieder beleben zu können“, sagt Beringer. Sorge, dass viele Gläubige vom Gottesdienst und vom Gemeindeleben ausgeschlossen werden, hat Beringer nicht. Die meisten Kirchenbesucher seien ältere Personen, die in der Regel geimpft seien. „Wir wollen niemanden ausschließen, aber unsere Besucher schützen.“ Viele Senioren hätten sich lange nicht in den Gottesdienst getraut, „denen wollen wir mehr Sicherheit geben“. Wer nicht geimpft oder genesen sei, könne den Gottesdienst der Schwestergemeinde in Bürstadt besuchen. Hier bleibt voraussichtlich alles wie gehabt, erklärt die Bürstädter Kirchenvorstandsvorsitzende Luisa Held auf Anfrage. Es gilt also die 3G-Regel, die auch Getesteten die Teilnahme erlaubt. Aber der Vorstand werde in seiner nächsten Sitzung über das Thema sprechen. In Bürstadt können zurzeit 26 Personen nach Anmeldung die Gottesdienste besuchen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist beim Betreten bis zum Sitzplatz sowie beim Singen Pflicht. Eine 2G-Regelung sei hinsichtlich der Konfirmanden schwierig, weil die oft noch nicht geimpft seien, aber unter die Regel fallen würden, meint Held. Der Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde in Biblis hat laut Pfarrer Arne Polzer vor den Herbstferien die 3G-Regel beschlossen. Der Kirchenvorstand in Nordheim werde es ihm nach den Ferien vermutlich gleichtun, da der Gottesdienstraum in Nordheim auch für viele Gäste groß genug sei.

    Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1