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Pandemie - CDU appelliert an Bund und Land / Linke: mehr Luftfilter

Fraktionen fordern Schutz für Schulen

Von 
Jei
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Ein Luftfilter steht in einem Klassenraum. © dpa

Ludwigshafen. Angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus haben die Ludwigshafener Stadtratsfraktionen von CDU und Die Linke unabhängig voneinander einen besseren Schutz für Schulen angemahnt. Die Christdemokraten sehen dabei insbesondere Bund und Land in der Pflicht, der Kommune mit geeigneten Förderprogrammen etwa für Luftfilter unter die Arme zu greifen. „Ludwigshafen als größter Schulstandort des Landes auf der einen und mit einem immensen Schuldenberg behaftet auf der anderen Seite braucht besondere Zuwendungen“, werden die Landtagsabgeordnete Marion Schneid und der schulpolitische Sprecher Daniel Beiner in einer Mitteilung zitiert. „Der verschuldete Haushalt und das knappe Schulbudget dürfen nicht Grund dafür sein, dass sich Schulen nicht mit CO2-Ampeln ausstatten lassen wollen.“

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Aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres habe sich gezeigt, dass der Präsenzunterricht im Vergleich zum Fernunterricht viele Vorzüge biete. Es müsse daher alles getan werden, um den Unterricht an den Schulen so sicher wie möglich zu gestalten. „Ansonsten müssten die erprobten Alternativmodelle angedacht werden. Der Gesundheitsschutz der Kinder, Jugendlichen und an der Schule Beschäftigten muss oberste Priorität haben“, so Beiner.

„Unsere Schulen brauchen unbedingt mehr Luftfilter“, ist Linken-Fraktionschef Liborio Ciccarello überzeugt. Seine Partei unterstütze die Bestrebungen der CDU. „Nach zwei Jahren können wir nicht weiterhin den Corona-Wellen mehr schlecht als recht hinterherlaufen. Wir müssen vorausschauend handeln. Vor dem nächsten Herbst müssen unsere Schulen weitgehend mit Luftfiltern gewappnet sein.“ 

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