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Stadtrat - Oppauerin meldet sich nach Austritt zu Wort

Drescher widerspricht AfD-Fraktion

Von 
jei
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© Privat

Ludwigshafen. Trennung im Frieden oder dreckige Schlammschlacht? Im Zusammenhang mit ihrem Austritt aus Partei und Fraktion hat sich Ex-AfD-Mitglied Nela Drescher jetzt zu Wort gemeldet. Die 60-Jährige widerspricht dabei einigen Aussagen, die seitens der Fraktion über ihren Austritt getätigt wurden (wir berichteten). „Fraktionschef Johannes Thiedig hat behauptet, dass ich aus der Partei ausgetreten bin, weil ich Probleme mit meinem Arbeitgeber hatte. Das stimmt nicht. Ich arbeite im öffentlichen Dienst und mein Engagement bei der AfD und im Stadtrat war nie ein Problem“, sagt sie im Gespräch mit dieser Redaktion.

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Auch der Vorwurf, sie sei seit sechs Monaten nicht mehr in einer Fraktionssitzung gewesen, sei nicht wahr. „Am 23. Mai habe ich letztmals einer Fraktionssitzung beigewohnt“, so Drescher. Aus der Partei sei sie da schon ausgetreten gewesen – allerdings auch nicht, wie von der Fraktion behauptet, Ende Dezember, sondern erst im März dieses Jahres. Die Gründe seien privater Natur. Unter anderem müsse die berufstätige Oppauerin ihre 82 Jahre alte Mutter pflegen.

Stadträtin ohne Fraktion

Seit ihr Parteiaustritt feststand, sei sie von der Fraktion „boykottiert, bedrängt und beleidigt“ worden. Sie solle die Fraktion verlassen, für die Rückgabe ihres Mandats sei ihr sogar Geld angeboten worden. Doch Drescher möchte ihr Mandat als fraktionsloses Stadtratsmitglied behalten. „Die Zeit, für die ich gewählt wurde, möchte ich auch bleiben.“ Dreschers Lebensgefährte Hans-Joachim Spieß gehört der AfD-Fraktion weiter an. 

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