Blaulicht

Drei mal Fahrerflucht in Ludwigshafen - Polizei warnt: Kein Kavaliersdelikt

Von 
Elisabeth Fricker
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Ludwigshafen. Drei Personen haben zwischen Mittwoch und Donnerstag in Ludwigshafen Unfallflucht begangen. Aufmerksame Zeugen gaben den Besitzern und der Polizei Hinweise auf die Flüchtigen, wie die Polizei berichtet.

Eine 45-jährige Autofahrerin fuhr am Mittwoch gegen 12.30 Uhr in der Bayernstraße gegen ein geparktes Auto. Die Fahrerin stieg kurz aus und begutachtete den Schaden, verließ dann aber unerlaubt die Unfallstelle.

Ebenfalls am Mittwoch, gegen 15.30 Uhr, wurde in der Karl-Krämer-Straße ein geparktes Auto beschädigt. Ein Zeuge notierte sich das Kennzeichen und hinterließ am Auto eine Nachricht. Die Ermittlungen zu dem Verursacher laufen noch.

Die dritte Fahrerflucht ereignete sich am Donnerstag gegen 13 Uhr. Ein Zeuge beobachtete, wie ein Auto einen geparkten Lkw streifte. Der Zeuge verständigte die Lkw Firma. Dank des Zeugenhinweises konnte ein 30-Jähriger als Verursacher ermittelt werden.

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei einer Verkehrsunfallflucht nicht um ein Kavaliersdelikt handelt. Eine Unfallflucht ist eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. In vielen Fällen bleiben die Geschädigten auf ihren Kosten sitzen. Wer Zeuge einer Unfallflucht wird, soll sich das Kennzeichen notieren und die Polizei verständigen.

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