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Soziales - Mit „SeNoMe plus“ soll mehr Kultur und Lebensfreude in die Stadtteilgesellschaft von Melm und Notwende kommen

Die Fernsehlotterie macht’s möglich

Von 
Uli Heidelberger
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Freuen sich über Buchregalpaten: Gisela Witt-Pieper (v.l.), Ingrid Mechnich, Helga List und Susanne Altenkirchen. © Uli Heidelberger

Ludwigshafen. Mit viel Grün drumherum sind die Stadtteile Notwende und Melm als Wohnorte vor allem bei Familien geschätzt. Und seitdem dort ein Supermarkt aufgemacht hat, kann nicht nur eingekauft werden – das Café einer Bäckerei lädt sogar zum Verweilen ein. Ansonsten waren kulturelle und soziale Angebote bisher eher spärlich gesät. Das soll sich nun ändern. Die DRK-Altenhilfe Vorderpfalz will dank der Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie neue Wege gehen – mit einem innovativen, sozialen und nachbarschaftlichen Projekt. „SeNoMe plus“ ist der etwas sperrige Name des Pilotprojekts. Die Abkürzung steht für Senioren in der Notwende und Melm plus einer gelebten Gemeinschaft von Jung und Alt.

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„Wir möchten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern das Miteinander in den beiden Stadtteilen lebendig gestalten. Unsere Ziele bestehen in der gegenseitigen Unterstützung, Beratung sowie in Sport, Spaß und Spielen“, sagt Carlo Bansah, Geschäftsführer der DRK-Altenhilfe Vorderpfalz. Dabei sollen die Lebenssituation der Senioren verbessert und Teilhabemöglichkeiten geschaffen werden. Zudem sollen die Bewohner der Stadtteile in die digitale Welt eingeführt werden. „Unser Dank geht an die Deutsche Fernsehlotterie und deren Mitspieler, durch deren Einsatz die Förderung der Personalstelle in Höhe von 156 000 Euro möglich ist“, hebt Willi Dörfler, Präsident des DRK-Kreisverbands Vorderpfalz hervor. Für den Förderzeitraum bis Ende Juni 2024 sei es gelungen, die Kultur- und Medienpädagogin Gisela Witt-Pieper sowie die Altenpflegerin Susanne Altenkirch zu gewinnen. „Die beiden kompetenten Fachfrauen kümmern sich um das dreijährige Leuchtturmprojekt“, freut sich Dörfler. Das Büro befindet sich im Erdgeschoss des DRK-Pflegeheimes „In der Melm“, Albert-Haueisen-Ring 28, und ist barrierefrei erreichbar.

Im Rahmen des Projektes kommen die beiden Frauen im persönlichen Austausch mit den Bewohnern der Stadtteile gerne ins Gespräch, um die Bedürfnisse kennenzulernen. Ziel im ersten Jahr ist es, möglichst viele eherenamtliche Mitstreiter zu finden – und zwar aus allen Altersgruppen. So werden etwa Paten gesucht, die bei öffentlichen Bücherregalen nach dem Rechten schauen. Angedacht ist aber auch ein Erzählcafé, ein Flohmarkt, ein Singkreis und Kochabende bis hin zu Internet-Schulungen in Zusammenarbeit mit Schulen. Einen ersten Termin gab es auch schon: Am Wochenende traf man sich zu Salsa-Klängen im DRK-Pflegeheim.

Informationen unter Telefon 0160/944 755 92

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