Allgemeinverfügung - Kritik an Sinneswandel der Stadt CDU: Zu früh und unklug

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ott
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Ludwigshafen. Die Kritik an der Verwaltung wegen der Kehrtwende bei der Corona-Verfügung reißt nicht ab. „Die Aufhebung der Besuchsbeschränkungen in den Seniorenheimen kam zu früh und ist absolut unverständlich. Immer noch haben wir dort keinen maximalen Impfschutz“, so die CDU. In der Sache sei die Aufhebung der Ausgangssperre angesichts der deutlich gesunkenen Inzidenz zwar folgerichtig. Dennoch sei die abrupte Aufhebung ohne Absprache mit umliegenden Gemeinden wie Frankenthal oder dem Rhein-Pfalz-Kreis unklug. Die Union fordert „ein regional abgestimmtes Konzept, um das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben möglichst einheitlich zu gestalten“.

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Nach Ansicht der FDP scheint die Stadtspitze in puncto Corona-Verhütung völlig orientierungslos zu sein. Es sei nicht sinnvoll gewesen, die gesamte Allgemeinverfügung für Ludwigshafen aufzuheben. Die Regelungen für die Altenheime und eine Maskenpflicht auf Ballungsplätzen in der Innenstadt sind laut FDP nach wie vor angezeigt. Die umliegenden Städte und Landkreise hätten zurecht die nicht abgestimmte Vorgehensweise kritisiert. Die FDP fordert, vor solchen gravierenden Entscheidungen zumindest die Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat mit einzubeziehen. ott