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Breitensport - 15. Auflage des Halbmarathons in Rheingönheim / Mehr als 60 Teilnehmer

Beliebter Trainingslauf

Von 
Tanja Capuana-Parisi
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Claudia Weckesser aus Altrip bestritt in Rheingönheim ihren ersten Lauf. Mit dabei: Joachim Brodt aus ihrer Laufgruppe. © Tanja Capuana-Parisi

Ludwigshafen. Der Frühling scheint an diesem Samstagmorgen eine Pause zu machen. Regentropfen nieseln vom grauen Himmel. Doch der Stimmung an der Rheingönheimer Gaststätte „Frei Heil“ scheint das ungemütliche Wetter keinen Abbruch zu tun. Bereits zum 15. Mal veranstalten die Turngesellschaft „Frei Heil“ 1892 e.V. Rheingönheim und die Ortsgruppe Rheingönheim des Pfälzerwald-Vereins einen Halbmarathon. Dabei können die Teilnehmer zwischen dem 21,2-Kilometer langen Halbmarathon und einer Strecke über zehn Kilometer wählen, die die malerische Landschaft durch das Rehbachtal und den Auwald passieren.

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Premiere nach Corona-Pause

Insgesamt 15 Streckenposten sind im Einsatz, außerdem haben die Veranstalter vier Verpflegungsstellen aufgebaut, wo sich die Sportler mit Getränken und Obst stärken können. Und ob Jogger, Walker oder Nordic Walker – Ziel und Start ist jeweils die Turnhalle der Turngesellschaft. Nach zwei Jahren Corona-Pause wollen 15 Sportler ihre Kräfte beim Halbmarathon messen, während 46 Erwachsene und zwei Kinder sich für die kürzere Strecke entschieden haben. Trotz des Wetters haben sich noch einige Kurzentschlossene angemeldet. „Das ist schön, wir freuen uns“, sagt Monika Birkholz, Erste Vorsitzende der Rheingönheimer Ortsgruppe im Pfälzerwald-Verein. Viele Teilnehmer nutzten dieses Laufevent als Training für größere Marathonläufe, die in der kommenden Zeit in der Region stattfinden, berichtet sie.

Die ersten Kurzstreckenläufer brauchen keine zwei Stunden, bis sie im Ziel ankommen. Das Ehepaar Felix und Laura Pauli erreicht bestens gelaunt die Ziellinie. „Wir fühlen uns gut“, sagt der 32-Jährige aus Neustadt und strahlt. „Die Gegend kennen wir gut, weil meine Schwiegereltern aus der Umgebung kommen.“ Die beiden trainieren dreimal pro Woche. „Mal getrennt, mal zusammen“, sagt die 32-Jährige. Manchmal haben sie ihre Töchter dabei. Joachim Brodt und Claudia Weckesser sind befreundet, in der gleichen WhatsApp-Laufgruppe, trainieren aber getrennt. „Ich hatte heute meinen allerersten Lauf“, verkündet die 54-Jährige aus Altrip. Vor fünf Jahren hat der Rheingönheimer mit dem Laufen begonnen, seitdem startet er damit gern schon morgens in den Tag. „Wenn ich nicht rennen war, dann fehlt mir was.“ Der 54-Jährige läuft, um sich fit zu halten und um lange zu leben, erzählt er. Auch Weckesser fühlt sich nach dem Laufen durch die Endorphine gelassen und entspannt. „Ich laufe nicht um mein Leben, ich laufe für mein Leben.“

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Freie Autorin Kulturredaktion, Lokalredaktion, Wochenende. Schwerpunkte: Bunte Themen, Reisereportagen, Interviews, Musik (von elektronischer Tanzmusik bis Pop), Comedy und Musicals

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