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Kultur - Arno-Reinfrank-Preise für Literatur vergeben

Arno-Reinfrank-Preise für Literatur vergeben

Von 
Katja Geiler
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Ludwigshafen. Zum achten Mal wurde der Arno-Reinfrank-Jugendpreis für Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren verliehen, in diesem Jahr in einer Online-Konferenz. Arno Reinfrank (1934 bis 2001) war ein Dichter, der in Ludwigshafen aufwuchs und 1955 aufgrund der restaurativen Politik in Deutschland nach London emigrierte. Ob Lyrik, Prosa, Drama oder Film, Reinfrank war in allen Genres aktiv und dichtete auch Pfälzer Mundart. Organisiert wird der Preis von Jeanette Koch-Reinfrank, der Witwe des Dichters, der Stadtbibliothek Ludwigshafen und der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz. In diesem Jahr gab es eine neue Sparte, die prämiert wurde: die Instanovel, eine Geschichte mit grafischer Gestaltung. Das vorgegebene Thema für den Wettbewerb lautete „Umwelt, Wut und Wir“.

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Der Sonderpreis ging an Emma Glück und ihre Instanovel „Besuch aus der Zukunft“, gestaltet mit Sternenhimmel, einem Planeten und einem Raumschiff. In der Kategorie Lyrik gab es in diesem Jahr zwei Preise, der erste ging an Nicolas Volanakis für „Veronnen in der Ewigkeit“, das an die Dichtung aus der Romantik erinnert, der zweite an Allegra Bosch und „Ein Bericht“. Der Prosa-Jurypreis ging an Filip Pedljo und seine Kurzgeschichte „Der Kreislauf am Rhein“.

20. Todestag des Dichters

Der Publikumspreis Kurzgeschichte ging ebenfalls an Filip Pedljo, der Publikumspreis Lyrik an Stefan Pedljo für „Das Lied von der Hupe“, in Anlehnung an Schillers Glocke. Alle Preisträgerinnen und Preisträger durften ihre Werke in der Video-Konferenz vorlesen.

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Der Tag der Verleihung war der 20. Todestag Reinfranks. „Wir möchten heute 19 junge Menschen würdigen, die teilgenommen haben. Nach Arnos Tod wollte ich die Verbindung zu Ludwigshafen aufrechterhalten. Außerdem möchten wir jungen Leuten einen Anreiz zum Schreiben geben“, sagte Jeanette Koch-Reinfrank, die die Preise stiftet. Die Jury-Preise für Lyrik und Kurzgeschichten sind jeweils mit 100 Euro dotiert, die Publikumspreise für die gleichen Kategorien mit 50 Euro, abstimmen konnte man online.

Moderiert wurde die Verleihung von Tanja Weißmann und Daniel Rübel von der Stadtbibliothek und von Marlene Siegel von der Freireligiösen Gemeinde. Der Sonderpreis für die beste grafische Gestaltung einer Insta-Novel war ebenfalls mit 50 Euro dotiert.

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Freie Autorin Ich arbeite hauptsächlich für die Redaktion Ludwigshafen, bin aber auch zwischendurch in Mannheim unterwegs. Am liebsten schreibe ich über kulturelle Events wie Lesungen, Theaterstücke oder Konzerte. Auch wenn es um Tiere geht, bin ich gerne mit dabei, ich habe einen Hund und einen Hasen. Außerdem bin ich ein großer Sixties-Fan und führe auf Instagram einen Vintage-Blog unter miss_marble_arch.

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