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  755 Bäume sollen gefällt werden – 200 000 Euro für Neupflanzungen

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kpl
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Tobias Schmitt vom Grünflächenamt Anfang August 2019 bei der Arbeit: Nicht nur neue Bäume sollen in Ludwigshafen wachsen, auch bei der Bewässerung will die Stadt neue Wege gehen. (Archivbild) © Troester

Ludwigshafen. 755 abgestorbene, erkrankte und schadhafte Bäume zählt Ludwigshafen entlang der Straßen und Grünflächen im Stadtgebiet. Diese sollen nun bis Ende Februar gefällt werden, teilte die Stadt am Rhein mit. Bei Kontrollen war vorher festgestellt worden, dass die Bäume entweder nicht mehr stand- oder bruchsicher waren. Für Neupflanzungen hat der Stadtrat 200 000 Euro bewilligt. 155 neue Bäume sollen dadurch ihre Wurzeln schlagen.

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Es sollen nun Baumarten gepflanzt werden, die in den Augen von Fachleuten für die Gegebenheiten am Straßenrand geeignet sein und mit den hiesigen Witterungsbedingungen gut zurechtkommen. Dabei handelt es sich um die Arten Erle, Silberlinde, Ulme, Hopfenbuche, Eiche, Gleditschien und Ahorn. Bei der Auswahl der Baumarten sei darauf geachtet worden, dass den Anforderungen des Klimawandels Rechnung getragen wird, so die Stadt. 

Das gelte auch für die Bewässerung, heißt es weiter. Sowohl der Gießrhythmus als auch die Menge an Wasser werden erhöht. An den Stämmen befestigte Kunststoffsäcke sollen zudem das Wasser langsamer abgeben und so den Boden besser durchfeuchten. Dadurch soll verhindert werden, dass das Wasser bereits an der Oberfläche abläuft.

Mit 113 zu fällenden Bäumen ist der Stadtteil Rheingönheim am stärksten betroffen, es folgen die Gartenstadt mit 99 und Oggersheim mit 82 Bäumen. Zu den am häufigsten betroffenen Bäumen, die in Mitleidenschaft gezogen wurden, zählen Ahorn (203 Bäume), Hainbuche (103), Traubenkirsche (62) und Robinien (59). Insgesamt würden im Stadtgebiet aktuell entlang der Straßen rund 1000 Bäume fehlen.