BASF - Mitarbeiter machen Verbesserungsvorschläge 32 Millionen eingespart

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ott
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Ludwigshafen. Durch Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter hat die BASF im vergangenen Jahr am Standort Ludwigshafen 32 Millionen Euro eingespart. Zum achten Mal hintereinander habe dieser Betrag die 30-Millionen-Grenze überschritten, teilte der Konzern am Montag mit. Das Unternehmen honorierte die Vorschläge der Mitarbeiter mit Prämien von insgesamt 2,6 Millionen Euro. Mehr als 6000 Beschäftigte reichten knapp 7000 Vorschläge ein, von denen 4000 umgesetzt wurden. Der Großteil entfällt auf die Produktion. Durch den einfachen Umbau an einem Reaktor wurde beispielsweise die Verfügbarkeit der Anlage deutlich erhöht. Das führte zu einer jährlichen Einsparung von mehr als 370 000 Euro. Neben der Kosteneinsparung seien auch weitere Verbesserungen erzielt worden, etwa bei Arbeitssicherheit, Produktqualität oder Umweltschutz. Durch das Einrichten einer Sammelstelle wurde die umweltschonende Entsorgung von Elektroschrott umgesetzt.

Gut 6000 Beschäftigte des Stammwerks machten Vorschläge. © BASF
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Kai Axenath, Leiter des Ideenmanagements in Ludwigshafen, freute sich über die erneut sehr gute Beteiligung. Mehr als 55 Prozent der Vorschläge wurden umgesetzt. „Mit dieser hohen Realisierungsquote liegt BASF weit über dem Schnitt in der chemischen Industrie.“