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Verschlammung - Studie soll Klarheit über Kosten bringen

Zukunft des Altrheins noch offen

Von 
wol
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Lampertheim. Wie lässt sich der stark verschlammte Altrhein bei Lampertheim nachhaltig erhalten, ohne dass eine Kostenlawine die Stadt überrollt? Die Frage beschäftigt den eigens zu diesem Zweck gegründeten Projektbeirat seit Jahren. Wie der stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, Helmut Hummel (CDU), bei einem Treffen mitteilte, ist die Ausschreibung für eine entsprechende Machbarkeitsstudie mittlerweile veröffentlicht.

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Das Gewässer gehört zwischen Kilometer 2,6 und Kilometer 4,7 dem Bund. Hieraus ergibt sich jedoch keine Verpflichtung des Bundes zu dessen Instandhaltung. Nach Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium zeichnete sich 2018 eine Lösung für die Stadt ab: die Übernahme der Wasserstraße. Dies aber unter der Voraussetzung, dass sich der Bund zur Hälfte an den Bau- und Planungskosten beteiligt. Was das finanziell für die Stadt bedeuten würde, ist noch unklar.

Treffen des Projektbeirats mit dem Ersten Stadtrat Marius Schmidt (SPD). © Nix

Zumal der Schlamm im Altrhein stark mit Chemikalien belastet ist, was die Entsorgung verteuern würde. „Bisher haben vier Büros Interesse an der Machbarkeitsstudie angemeldet. Wir hoffen sehr, dass wir bis Ende des Jahres wissen, was ein solcher Schritt für die Stadt finanziell bedeuten würde“, sagte Hummel. Indes sei klar, dass der Altrhein für Stadt und Sportvereine eine besondere Bedeutung habe. wol

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