Wachsames Wildschwein am Lampertheimer Heegwasser

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swa (Bild: Nix)
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© Berno Nix

Lampertheim. Wer jetzt im Frühling im Lampertheimer Naturschutzgebiet Biedensand unterwegs ist, kann so manch tierisches Schauspiel erleben, wenn er Zeit und Geduld mitbringt – so wie unser Fotograf Berno Nix. Er hat am Heegwasser beobachtet, wie ein Wildschwein seine Frischlinge verteidigt und einen Storch in die Flucht geschlagen hat.

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Gerade jetzt haben viele Wildtiere Nachwuchs und tun alles dafür, dass er überlebt. Da ist es wichtig, dass zu den natürlichen Feinden nicht noch der Mensch und sein geliebter Vierbeiner zur zusätzlichen Gefahr werden. Der Mensch sollte Rücksicht nehmen und bei Spaziergängen auf den Wegen bleiben und seinen Hund an die Leine nehmen. Das erspart vielen Wildtieren wie Feldhasen, Rehen oder bodenbrütenden Vögeln unnötigen Stress.

Deshalb gilt in Lampertheim noch bis 30. Juni die Regel, dass Hunde außerhalb der geschlossenen Bebauung in Feld und Flur, wozu neben dem Biedensand auch das Rheinvorland gehört, angeleint werden müssen. Hierbei ist die zulässige Höchstlänge der Leine auf maximal 10 Meter begrenzt, wie die Stadt schon im Februar mitteilte. Diese Verpflichtung gilt sowohl für den Hundehalter als auch für die Person, die den Hund ausführt.

Wer bei den stattfindenden Kontrollen durch einen Verstoß gegen den Leinenzwang auffällt, muss neben der entsprechenden Belehrung mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens rechnen. Auf den Hundetobewiesen der Stadt Lampertheim können Hundehalter ihre Hunde auch während der Brut- und Setzzeit freilaufen lassen. swa (Bild: Nix)

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Info: Fotostrecke unter www.mannheimer-morgen.de/suedhessen