AdUnit Billboard
Hofheimer Benefizlauf

Tolles Event, wenige Teilnehmer

27 Teilnehmer und Teilnehmerinnen laufen für die Ukraine und generieren Spenden im Wert von 700 Euro

Lesedauer: 
Nicole Bittmann schickte die acht jungen Starter über 1000 Meter los. © fh

Hofheim. Ideale äußere Bedingungen fanden die gerade einmal 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des unter dem Motto „Wir laufen für die Ukraine“ stehenden Hofheimer Spendenlaufs vor. Die von den Organisatoren befürchteten und auch ursprünglich prognostizierten subtropischen Temperaturen blieben am Samstag glücklicherweise aus.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Umso enttäuschender die Resonanz der gut gemeinten Aktion, der Zuspruch blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Auf der Suche nach einer Erklärung für den unzureichenden Anklang mit den wenigen Teilnehmern, der in keiner Relation zum Aufwand im Vorfeld stand, taten sich die Verantwortlichen schwer. An den Rahmenbedingungen lag es nicht, bestenfalls die Veranstaltungsfülle so kurz vor den Sommerferien wurde als Kriterium herangezogen.

Gelaufen wurde über verschiedenen Distanzen. Zuerst begaben sich im Sportpark die 19 Fünf- und Zehnkilometerläufer, darunter eine Walkerin, auf den Weg in die Hofheimer Gemarkung. „Kommt alle gesund wieder hierher zurück,“ gab ihnen Alexander Rank mit auf den Weg. Anschließend standen dann die gerade mal acht kleinen Nachwuchsläufer im Mittelpunkt des Geschehens, die unter der Obhut von Nicole Bittmann auf der Laufbahn im Sportpark die 1000-Meter-Distanz tapfer meisterten. In dieser Altersgruppe gelang es nicht, Teilnehmer aus der Nibelungenschule und den hiesigen Sportvereinen zu mobilisieren. Dennoch, alles war für den guten Zweck, alles stressfrei und ohne Zeitnahme. Denn darauf wurde seitens der Organisatoren wie beim Silvesterlauf bewusst verzichtet. Nicht die sportliche Höchstleistung, sondern die Sache stand beim Spendenlauf im Mittelpunkt.

Unter den Teilnehmern befanden sich Ortsvorsteher Alexander Scholl, dessen Ortsbeiratskollegen Alexander Rank und Marco Knecht, die im Vorfeld selbst die Werbetrommel gerührt hatten und ebenso kaum eine Erklärung für den schwachen Zuspruch fanden. Die eingegangenen Spenden setzten sich aus den Teilnehmergebühren zusammen. Beim Kinderlauf wurde ein Euro erhoben, über die fünf und zehn Kilometer fünf Euro, wobei den Aktiven die Möglichkeit eingeräumt wurde, diesen Betrag noch aufzustocken. Für die perfekte Organisation und Durchführung des Laufevents- eine Kombination des traditionellen Silvester- und Volkslaufs- zeigten sich der Supermarathonclub Annabelle und der TV Hofheim verantwortlich. Für die kleinen Starter gab es als Dankeschön und Erinnerung auch noch eine Teilnehmerurkunde. Als dritter mitorganisierender Verein im Bunde steuerten auch die Landfrauen ihren Teil zum Gelingen des Laufevents bei, in dem sie den von ihnen selbst gebackenen Kuchen samt Kaffee verkauften, dessen Erlös ebenfalls in den Spendentopf floss. Die Freiwillige Feuerwehr war als Ersthelfer vor Ort. So kam am Ende immerhin die stattliche Summe von 700 Euro für die gute Sache zusammen. Die genaue Verwendung des erzielten Gesamterlöses müssen die Verantwortlichen noch festlegen, wie Alexander Scholl bestätigte. fh

Mehr zum Thema

Benefizlauf

„Wir laufen für die Ukraine“

Veröffentlicht
Mehr erfahren
Soziales

Hofheimer Chor verteilt sein Restvermögen

Veröffentlicht
Von
Fh
Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1