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Betriebsdienste - Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Stadt lässt die Bäume besprühen

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Lampertheim. Die Technischen Betriebsdienste der Stadt Lampertheim möchten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lampertheim darüber informieren, dass in den kommenden Wochen im Stadtgebiet von Lampertheim Eichenbäume, auf öffentlichem Gelände, zum Schutz gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners behandelt werden.

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Die Biozidmaßnahme erfolgt durch eine Fachfirma in Absprache mit den Technischen Betriebsdiensten, abhängig von der Witterung, im Laufe des Monats Mai. Bei dem eingesetzten Mittel handelt es sich um ein biologisches Insektizid, welches für den Menschen völlig ungefährlich ist. Es führt bei den Raupen, die durch ihre Brennhaare bei den Menschen starke toxische Reaktionen hervorrufen können, zu einem Fraßstopp, an dem die Tiere schließlich verenden. Die Stadtverwaltung bittet um Rücksicht und Verständnis bei eventuellen Beeinträchtigungen durch kurzfristige Sperrung einiger Gehwege und Parkplätze in Lampertheim.

Verwechslungsgefahr

Ein Eichenprozessionsspinner in Nahaufnahme.

Außerdem möchten die Technischen Betriebsdienste darüber informieren, dass die Gespinstmottenraupe oft mit dem Eichenprozessionsspinner verwechselt wird. Die Gespinstmottenraupen sind hellgrau und tragen je nach Art unterschiedlich viele Reihen schwarzer Punkte und haben keine Haare. Die Raupen leben sehr gesellig in hellen, schleierartigen Gespinsten, welche mit der Zeit verschiedene Büsche oder Bäume völlig überziehen können. Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Nachtfalter und in ganz Deutschland verbreitet. Er besiedelt nach Angaben des Hessischen Landesbetriebs Hessenforst besonnte, lichte und warme Eichenwälder, Waldränder und Alleen.

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Die Gespinstmotten sind für den Menschen völlig ungefährlich, jedoch wachsen die betroffenen Bäume schlechter und sie verlieren ihre Blätter zeitweise schneller. Die bewohnten Gespinste können aus den Bäumen sowie Sträuchern herausgeschnitten werden, auch wenn sie den Kahlfraß durch den neuen Maitrieb gut überleben. Anzumerken ist jedoch, dass die Raupen den Jungvögeln als Nahrung dienen. red

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