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Ortsbeirat Rosengarten

Spieletreff startet Ende des Monats

Viele Vorhaben abgeschlossen

Von 
Susanne Wassmuth-Gumbel
Lesedauer: 

Lampertheim. Eine kurze erste Sitzung nach der Sommerpause hat der Ortsbeirat Rosengarten vergangene Woche absolviert. Außer Mitteilungen und Anfragen standen keine Sachthemen auf der Tagesordnung.

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Ortsvorsteher Oliver Schmitt war erfreut, dass die Sitzung ganz im Zeichen abgeschlossener oder bald endender Projekte stehen konnte. So berichtete er, dass der Strompoller im Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) endlich aufgestellt wurde. Außerdem habe der Ortsbeirat vom Fachbereich Bildung, Kultur und Ehrenamt eine große Kiste mit 30 Gesellschaftsspielen erhalten. So könne der Spieletreff, der künftig einmal im Monat im DGH stattfinden soll, am Donnerstag, 29. September, starten. Beginn ist um 19.30 Uhr. „Mit dieser Uhrzeit sind wir noch nicht ganz glücklich, weil es ein Angebot für Jung und Alt sein soll“, sagte Schmitt. Doch aktuell sei wegen der starken Belegung des Hauses kein anderer Termin möglich.

Bürgermeister Gottfried Störmer konnte mitteilen, dass eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Michael Meister bezüglich der Umfahrung der B 47 ergeben habe, dass die für den Planfeststellungsbeschluss notwendigen Planänderungen (wir haben berichtet) bis zum Jahresende fertiggestellt sein sollen. Dann könne der Beschluss, der vom Grundsatz her schon gefasst sei, bald in Kraft treten, so der Bürgermeister.

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Außerdem berichtete Störmer von einer Infoveranstaltung, zu der Amprion in der vergangenen Woche ins DGH eingeladen hatte. Dabei ging es um ein Vorhaben, bei dem Amprion vom Umspannwerk Rosengarten aus über 13 Kilometer mit zwei neuen 380-kV-Stromkreisen das Stromnetz zur BASF in Ludwigshafen verstärken will. Dies soll weitestgehend auf bestehenden Trassen geschehen. Das betreffe Lampertheim nur auf einem kurzen Teilstück und führe fast ausschließlich über Feldgemarkung. Deshalb werde die Stadt auf eine Stellungnahme zu diesem Vorhaben verzichten.

Grabenpflege ein Thema

Noch immer ist nicht geklärt, wer die Reparatur der Rheindammschließe am Pumpwerk in Rosengarten bezahlt. Zuständig ist das Regierungspräsidium Darmstadt, das aber eine funktionierende Schließe nicht für nötig hält. Die Stadt will darauf aber nicht verzichten. Bis Jahresende solle nun die Kostenplanung für die Sanierung vorliegen, so Störmer. Der Bürgermeister sagte auch zu, dass die Pflege der Gräben weiterhin als wichtig erachtet wird. Bisher sei das Aufgabe des Wasserverbands Bürstadt gewesen, der sich allerdings in Auflösung befinde. Lampertheim und Bürstadt strebten an, diese Aufgabe in interkommunaler Zusammenarbeit fortzuführen.

Der Ortsbeirat hatte noch ein weiteres Anliegen, das Uwe Häußler (SPD) vortrug. Er wollte wissen, ob die städtische Verkehrsgesellschaft VTL über ein Nachfolgemodell für das Neun-Euro-Ticket nachdenke, das vor allem für junge Erwachsene attraktiv sein könnte. Sowohl das VRN-Maxx-Ticket als auch das Hessenticket seien für Rosengartner Oberschüler im Verhältnis sehr teuer, weil sie durch die Randlage das große Tarifgebiet kaum nutzen könnten. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die VTL keine Tarifhoheit habe und alle Tarife durch den Verbund geregelt würden. Aber natürlich könne die Stadt den Verkehrsverbund Rhein-Neckar anschreiben und anregen, die Tarifstrukturen dahingehend zu verbessern. swa

Redaktion Susanne Wassmuth-Gumbel ist seit 2000 Redakteurin beim Südhessen Morgen und für die Ausgabe Lampertheim zuständig. Themenschwerpunkte sind Arbeit und Soziales, Familie und Senioren sowie Kommunalpolitik.

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