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Ortsbeirat Hofheim II - Viele Projekte werden diskutiert

Sorge um die Buslinie 642

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Hofheim. Einstimmigkeit demonstrierte der Ortsbeirat Hofheim bei der Verabschiedung zweier Anträge. Die CDU beantragte zur Vorbereitung der Errichtung eines möglichen Heimatmuseums in Hofheim die Gründung einer Arbeitsgruppe „Hofheimer Geschichte“ mit Unterstützung der Stadt Lampertheim, während die Bürgergemeinschaft Hofheim (BGH) eine angemessene Beleuchtung am Fahrradständer der Sporthalle initiierte.

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KIL im Blickpunkt

Keinerlei Verständnis brachte dagegen die CDU-Fraktion für die von Thomas Meier formulierte SPD-Anfrage rund um die Künstlerinitiative Lampertheim (KIL) auf, die eine angebliche Einzelförderung monierte. Alexander Rank (CDU) sprach von einem schlechten Stil der SPD, dieses Thema öffentlich zu diskutieren, „die KIL stellt eine Bereicherung für unseren Ort dar, das Konzept wird umgesetzt“.

So sieht das auch Lampertheims Bürgermeister Gottfried Störmer, der froh darüber ist, durch das räumliche Angebot in der alten Post Künstler in Hofheim halten zu können. Vier Künstler nutzen gerade dieses Angebot, „genau so, wie es die Stadt haben wollte“. Thomas Meier ruderte anschließend zurück: „Ich werde niemanden verkaufen.“ Noch bis Mitte Juli ist die gerade eröffnete KIL-Ausstellung „Power On“ jeweils am Wochenende von 14 bis 18 Uhr zu bestaunen (wir berichteten).

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Fünf weitere Anfragen richtete Thomas Meier, der sich in der Sitzung als vermeintlicher „Einzelkämpfer der Hofheimer Sozialdemokraten“ erwies, an die Verwaltungsspitze. So monierte er die Zunahme an Steingärten. Kurzfristig kann die SPD-Anfrage nach einer weiteren Sitzgelegenheit am Bürgerhaus umgesetzt werden. Die Verwaltung erlaubt nach Aussage von Bürgermeister Gottfried Störmer den Hofheimern das Aufstellen sogenannter Street Buddies, die verwaltungstechnisch nicht als Verkehrszeichen anerkannt sind. Hierfür muss eine entsprechende Initiative die Anschaffung übernehmen.

Fußgängerüberweg in Prüfung

Keine Veranlassung sieht das Stadtoberhaupt dagegen für das Aufstellen von Fahrradstatuen an den Ortseingängen, wie von den Genossen angeregt. Störmer sicherte die Prüfung eines möglichen Fußgängerüberweges in der Lindenstraße an der ärztlichen Gemeinschaftspraxis zu. Ein Anreizprogramm für Grünflächen-Patenschaften regten die Christdemokraten an, wobei der Bürgermeister diesbezüglich auf durchaus vorhandene Anreize verwies, die den wenigstens allerdings bekannt zu sein scheinen.

Martin Bär (CDU) sorgt sich um den Erhalt der Buslinie 642 von Biblis über Hofheim nach Worms. Entsprechende vom Bürgermeister vorgelegten schwachen Fallgastzahlen belegen diese Befürchtung. Ortsvorsteher Alexander Scholl appellierte an die Hofheimer, das Angebot zu nutzen, um nicht Gefahr zu laufen, es demnächst wieder zu verlieren.

Auf Zustimmung beim Stadtoberhaupt stieß die von Susanne Volkert vorgetragene CDU-Anfrage nach neuen Markierungen auf dem Bolzplatz des Feuerwehrspielplatzes und der Installation eines zweiten Basketballkorbes.“

„Fingerspitzengefühl“ nötig

Eine Überplanung der versuchsweise angeordneten Einbahnstraßenregelungen im alten Ortskern rund um die Martinstraße stieß Lothar Bauer (BGH) an. Bürgermeister Gottfried Störmer sieht keine Veranlassung, an der aktuellen Regelung zumindest in der Martinstraße zu rütteln und erwartet eine Konkretisierung der BGH-Anfrage. „Viel Fingerspitzengefühl“ ist nach Auffassung des Ortsvorstehers bei einer Überplanung des Gebietes notwendig. fh

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