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Tafel - Unbürokratisch in Notlage geholfen

Rotary-Club bezahlt Kühlanlage

Von 
ksm
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Lampertheim. Ein kräftig grüner Salatkopf, leuchtend orangefarbene Karotten, dazwischen gelb-rote Äpfel und jede Menge Schwarzbrot – an alte und verschrumpelte Lebensmittel zweiter Wahl erinnert bei der Lampertheimer Tafel wenig. Alles ist gewaschen und fein säuberlich in blaue Kisten sortiert. Damit die Lebensmittel auch frisch bleiben, hat die Einrichtung des Diakonischen Werks im hinteren Bereich einen eigenen Kühlraum. Doch die Anlage machte immer wieder Probleme. Nun sprang der Rotary-Club in die Bresche.

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„Bei den hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen hat sich die Anlage mehrfach verabschiedet“, erklärte Gottfried Störmer bei der symbolischen Übergabe. Das Stadtoberhaupt leitete die finanzielle Unterstützung der Reparatur in die Wege – allerdings nicht als Bürgermeister, sondern in seiner Funktion als diesjähriger Präsident des Service-Clubs. Als sich die Anlage jüngst bei Temperaturen weit über 30 Grad einmal mehr Hitzefrei nahm, musste es schnell gehen. Die Ehrenamtlichen der Tafel verständigten den Gemeindienstbeauftragten Thomas Klauer. „Da gab es kein großes Zaudern oder Zögern. Das Geld ist schon auf dem Konto“, freute sich Tafel-Koordinatorin Ute Weber Schäfer. Die Reparatur für fast 700 Euro ist ebenfalls schon abgeschlossen.

Hoher organisatorischer Aufwand

Ute Weber Schäfer und Gottfried Störmer am Kühlraum der Tafel. © K. Schollmaier

„Wir haben den Ausgabestellen in Lampertheim und Bürstadt auch in der Vergangenheit schon geholfen“, betonte Störmer, der die Unterstützung aber nicht zu hoch hängen wollte. Es gehe vielmehr darum, auf die Arbeit der Tafel aufmerksam zu machen. Gleichzeitig wolle man damit indirekt den Menschen unter die Arme greifen, die auf die Tafel angewiesen seien – und das so angenehm wie möglich gestalten. Die Ausgabestelle in der Spargelstadt kümmerte sich in den vergangenen Jahren um rund 400 Menschen. Ein Drittel davon waren Kinder.

Hinter dem Angebot steht ein hoher organisatorischer Aufwand. Rund 30 ehrenamtliche Fahrer teilen sich die Strecken in eigenen Schichtplänen auf. Zwar hat die Tafel mit dem Diakonischen Werk einen Träger und eine hauptamtliche Koordinatorin – ohne Ehrenamt gäbe es aber keine Tafeln. ksm

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Helfer gesucht

Die Ausgabestelle in der Lampertheimer Gewerbestraße sucht eine ehrenamtliche Bürokraft für Donnerstagmittag von 14 bis 17 Uhr.

Interessierte können sich an Tafel-Koordinatorin Ute Weber Schäfer wenden unter der Telefonnummer 06251/10 72 20.

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