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Vereine - Ausschuss empfiehlt neue Förderrichtlinien

Projekte unterstützen

Von 
urs
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Lampertheim. Projekte durch Vereine, die der Integration und Inklusion benachteiligter Menschen dienen, will die Stadt künftig in besonderer Weise unterstützen. Mit einer Projektförderung von jeweils bis zu 1000 Euro soll das soziale Engagement von Vereinen gewürdigt werden, wie Erster Stadtrat Marius Schmidt im Haupt- und Finanzausschuss erläuterte. Die neuen Förderrichtlinien für Vereine ergänzen die bisherige Unterstützung durch die Stadt. Diese ist laut Schmidt von den Vereinen selbst als ausreichend gewürdigt worden.

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Geplant sei künftig eine Digitalisierung der Förderanträge, um einen Überblick über den „Förderdschungel“ zu liefern. Zur Änderung der Förderrichtlinien zählt auch die Erstattung der Mitgliedsbeiträge von Mitarbeitern, die in helfenden Einrichtungen tätig sind sowie eine Prämie für Übungsleiter. Erwirtschaftet werde das zusätzliche Geld über eine Senkung der städtischen Unterstützungsleistungen bei Vereinsjubiläen.

Kosten erlassen

CDU-Fraktionschef Alexander Scholl sprach sich zusätzlich dafür aus, Vereinen, die städtische Räumlichkeiten nutzten, die Kosten vollständig zu erlassen. SPD-Fraktionschef Jens Klingler plädierte dafür, den Magistrat mit einer solchen Regelung zu beauftragen um auszuschließen, dass die Räumlichkeiten lediglich genutzt werden, um finanzielle Unterstützung geltend zu machen. Stefanie Teufel (FDP) regte obendrein ein Kontrollmanagement an, um die Vereinsförderung nicht ins Uferlose wachsen zu lassen.

Laut Marius Schmidt wurden im vergangenen Jahr Fördermittel in Höhe von 365 000 Euro an 48 Vereine gezahlt. Der Großteil davon sei an die Lampertheimer Musikschule gegangen. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für die Kostenbefreiung bei Hallennutzungen sowie den Magistratsvorbehalt aus. urs

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